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Oft an den Rand gedrängt: Radfahrer in der Stadt.
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Oft an den Rand gedrängt: Radfahrer in der Stadt.

Verkehrswende

Hessen Mobil baut um

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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Das Land fördert mehr Fuß- und Radverkehr.

Jahrzehntelang waren die Bundesländer zuständig für Planung, Bau und Betrieb der Autobahnen. Sie handelten im Auftrag des Bundes. In Hessen war die Behörde Hessen Mobil dafür verantwortlich. Zum Jahreswechsel übernahm die neue Autobahn GmbH des Bundes die Zuständigkeit. Mehr als 900 der rund 3500 Landesbeschäftigten wechseln dorthin oder zum ebenfalls neu geschaffenen Fernstraßenbundesamt. Dem Land obliegen weiterhin die Planfeststellungsverfahren, die für größere Vorhaben erforderlich sind.

Hessen Mobil bleibt weiterhin für Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zuständig und soll weitere Aufgaben übernehmen. Dazu entstand eine neue Abteilung für Themen wie Schienenverkehr, öffentlicher Personennahverkehr, Netzkonzepte, Radverkehr, Nahmobilität und Verkehrssicherheit. Ein neuer Schwerpunkt ist die Planung von Radwegen an Bundes- und Landesstraßen, für die eine Task Force mit insgesamt 18 Stellen eingerichtet wurde. Weitere Stellen wurden zur Förderung kommunaler Projekte des Fuß- und Radverkehrs geschaffen.

Wie der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) jüngst mitteilte, hat das Land die Mittel für solche Vorhaben in diesem Jahr von 13,5 auf 23,5 Millionen Euro erhöht. Das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel boome. „Die Infrastruktur muss dem folgen.“ In den kommenden drei Jahren will das Land demnach die Rekordsumme von insgesamt 244 Millionen Euro in die Verbesserung des Fuß- und Radverkehrs in Hessen investieren.

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