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Viel Wasser braucht der Raps, hier im nicht ganz so trockenen Sommer 2017 auf einem Feld bei Weilbach.

Aprilwetter

Kühle Tage und Gewitter in Hessen erwartet - doch es fehlt der Regen

Nach dem heißen Sommer 2018 sind die tiefen Bodenschichten ausgetrocknet. Immerhin sinkt die Waldbrandgefahr in den kommenden Tagen.

Zwar wird das Wetter wechselhafter, doch die dringend benötigte größere Regenmenge ist nach Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts (DWD) bisher nicht in Sicht. "Es bräuchte einen größeren Landregen, doch danach sieht es nicht aus", sagte DWD-Agrarmeteorologe Hans Helmut Schmitt am Dienstag. Seit Mitte Februar habe sich ein Defizit aufgebaut. Hinzu komme, dass nach der Trockenheit 2018 Reserven fehlten. "Der Januar war nass, doch in den tiefen Bodenschichten ist nichts angekommen." 

Der Winterraps auf den Feldern brauche Wasser. Dies gelte auch für die neu ausgesäten Sommerfrüchte. Dass an Ostern bereits Waldbrandgefahr herrsche, sei sehr ungewöhnlich. "Das ist normalerweise erst im Sommer zu erwarten", sagte Schmitt. Laut DWD sinkt die Gefahr von Waldbränden in Hessen in den kommenden Tagen nach und nach. Derzeit rangiert sie in Teilen des Rhein-Main-Gebiets lokal auf der zweithöchsten Stufe, darunter am Frankfurter Flughafen sowie in Darmstadt. 

Laut der DWD-Vorhersage wird es vor allem merklich kühler, am Freitag liegen die Höchsttemperaturen demnach nur noch zwischen 15 und 18 Grad. Ab (dem morgigen) Mittwochnachmittag sind zudem Schauer und Gewitter möglich. (dpa/lhe)

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