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Hessen: Kampagne für Frieden und Solidarität

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Von: Gregor Haschnik

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Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), Kulturstaatsministerin Claudia Roth und andere unterstützen eine Initiative des Vereins „Hand aufs Herz“.

Mit einer Kampagne und einer kleinen silbergrauen Schleife, auf der in roten Buchstaben „Respekt, Toleranz, Solidarität – Demokratie“ steht, will der Gelnhäuser Verein „Hand aufs Herz“ ein Zeichen setzen und ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis schmieden.

Die Schleifen werden in Zusammenarbeit mit dem Behindertenwerk Main-Kinzig gefertigt und können über die Internetseite der Kampagne zum Selbstkostenpreis von 25 Cent pro Stück bestellt werden, teilt der Verein mit. Gleichzeitig läuft ein Aufruf mit dem Titel „Wir sind mehr! Wir setzen ein Zeichen für Respekt, Toleranz und Demokratie“, der auf der Plattform www.change.org gelesen und unterschrieben werden kann. Nach Vereinsangaben wurden bislang rund 25 000 Schleifen verteilt.

Zu den bekannten Unterstützer:innen der Initiative zählen Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) und Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Auch die „Omas gegen rechts Deutschland“ beteiligen sich daran.

„Der Zentralrat der Juden unterstützt die Solidaritätskampagne aus voller Überzeugung“, sagt Schuster. „Die Demos der Corona-Leugner und Impfgegner sind längst von Rechtsextremisten gekapert. Sie wollen das Fundament unserer Demokratie untergraben.“ Dem müssten wir uns mit allen Mitteln entgegenstellen. „Wir – das sind all jene, die auch in Pandemiezeiten und Phasen, in denen der europäische Frieden in Gefahr ist, an demokratischen Werten festhalten.“

Der Verein „Hand aufs Herz“ ist aus der gleichnamigen Initiative hervorgegangen. Er setzt sich für demokratische Grundwerte und Vielfalt ein und protestiert gegen die „Querdenken“-Szene sowie den Angriffskrieg in der Ukraine.

www.wir-sind-mehr.com

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