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Corona

Hessen impft: Personal der Arztpraxen bekommt den Pieks

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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Die Einladungen ins Impfzentrum für alle Beschäftigte mit unmittelbarem Patientenkontakt sind unterwegs. Bis zu 80 000 Personen sind berechtigt.

Die Hessische Landesregierung lädt alle Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Personal ein, an den kommenden zwei Wochenenden den Ärmel hochzukrempeln. Denn bis zu 80 000 Personen haben die Möglichkeit, sich am 27. und 28. Februar sowie am 6. und 7. März 2021 in den 28 Impfzentren mit Astrazeneca impfen zu lassen. Die Terminkoordinierung erfolgt ausschließlich durch die Gebietskörperschaften. Die Arztpraxen werden von den Impfzentren informiert, teilten Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Montag mit. Eingeladen sind alle mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und der Testzentren. Die Liste umfasst auch Beschäftigte der Zahnarztpraxen.

Zurzeit erhalten in Hessen Angehörige der höchsten Priorisierungsstufe ihre Corona-Schutzimpfungen. Die Zulassung des Impfstoffs der Firma Astrazeneca eröffnet die Möglichkeit, auch Personen aus der nachfolgenden Priorisierungsgruppe zu impfen, so die Minister. Die Ständige Impfkommission empfiehlt Astrazeneca zurzeit einzig für 18- bis 64-Jährige, weil nur für diese Altersgruppe eine ausreichende Datenlage vorliegt. Aktuell wurden den Angaben zufolge in Hessen bisher rund 4500 Menschen mit diesem Vakzin versorgt, hauptsächlich Klinikpersonal sowie Angehörige der Rettungsdienste.

Die Impfungen der Menschen der höchsten Priorisierungsgruppe sei so weit fortgeschritten, dass nun die nächste in Angriff genommen werden könne. Los geht es mit dem Personal in den Arztpraxen. Ein wichtiges Signal, wie Minister Klose betonte. Mit den Kliniken bildeten sie „die Grundpfeiler der medizinischen Versorgung der Bevölkerung“ und sorgten dafür, dass die Krankenhäuser nicht überlastet werden. Der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Edgar Pinkowski, rief die Kolleginnen und Kollegen auf, das Angebot zu nutzen. „Eine hohe Impfbereitschaft bei den medizinischen Berufen ist ein wichtiges Signal für unser Land.“

Keine Neuigkeiten gibt es zum von Bund angekündigten Vorziehen der Lehrkräfte sowie Erzieher:innen. Die FDP im Landtag rief am Montag die Landesregierung auf, Gas zu geben: „Wichtig ist, dass eine Entscheidung in Hessen nicht wieder auf die lange Bank geschoben wird.“

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