Soziales/Kultur

Hessen hilft in der Krise bei Sozialem, Gesundheit und Kultur

  • Pitt v. Bebenburg
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Hessens Programme in der Corona-Krise umfassen Hilfen für Kliniken, Tafeln und Kulturschaffende.

Kliniken brauchten seit Beginn der Corona-Pandemie dringend Schutzausstattung für die Beschäftigten, also etwa Masken und Schutzkleidung. Die Landesregierung schuf eine eigene Taskforce, um die weltweit begehrte Ware zu beschaffen. Bis zu 500 Millionen Euro sind dafür im Sondervermögen eingestellt. Diese Summe sei „zum großen Teil schon ausgegeben“, sagte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU).

Pflegebonus: 40 Millionen Euro veranschlagt Hessen dafür, dass es die Sonderzahlung für Beschäftigte in Altenpflegeheimen aufstockt. Der Bund hatte mitgeteilt, dass 1000 Euro pro Person von der Pflegekasse aufgebracht werden. Hessen gibt jeweils 500 Euro hinzu. Es gehe um ein „wertschätzendes Signal“, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne).

Die Tafeln, die Bedürftige mit Lebensmitteln versorgen, sind ebenfalls durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten. Für sie ist eine Förderung in Höhe von 1,25 Millionen Euro geplant.

Frauenhäuser und andere Einrichtungen zum Schutz vor Gewalt gegen Kinder und Frauen sollen aus einem Programm mit drei Millionen Euro unterstützt werden.

Kulturschaffende und Kultureinrichtungen können Förderung aus dem Programm „Hessen kulturell neu eröffnen“ beantragen. Es umfasst die Unterstützung für Festivals, Stipendien für Kunstschaffende und „Innovationsfonds für kreativen Übergang aus der Zeit der Pandemie“. Veranschlagt sind rund 52 Millionen Euro.

Jugendherbergen und Jugendbildungsstätten sollen mit 2,5 Millionen Euro unterstützt werden, um die Ausfälle der Corona-Wochen auffangen zu können.  

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