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Entwarnung in Hessen: Weil keine neuen Vogelgrippe-Erkrankungen festgestellt wurden, dürfen Hühner jetzt wieder ihren Stall verlassen.

Vogelgrippe

Hessen hebt Stallpflicht auf

Seit einem Monat sind in Hessen keine neuen Fälle von Vogelgrippe gemeldet worden. Das Land hebt deshalb die Stallpflicht auch in Risikogebieten auf.

Hessen hebt die landesweite Stallpflicht vollständig auf. Seit einem Monat wurden keine neuen Vogelgrippefälle gemeldet. Auch in den Risikogebieten gelte daher keine Stallpflicht mehr, teilte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Donnerstag in Wiesbaden mit. Durch die geänderten Witterungsverhältnisse habe sich der Infektionsdruck entscheidend verringert. Außerdem sei der Frühjahrsvogelzug weitgehend abgeschlossenen. Der letzte infizierte Wildvogel sei am 28. März gefunden worden.

Geflügelausstellungen oder Märkte seien damit wieder möglich. Wichtig bleibe dennoch die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen. "Dies ist unabhängig von der Stallpflicht der beste Schutz vor einer Einschleppung der Vogelgrippe", sagte Hinz laut Mitteilung des Ministeriums. Das bestehende Wildvogelmonitoring werde intensiv weitergeführt, um eine erneute Ausbreitung der Vogelgrippe schnell zu erkennen. Außerdem würden die Biosicherheitskonzepte großer kommerzieller Geflügelhaltungen, Lieferanten und Transporteure überprüft.

Seit Ausbruch der Vogelgrippe in Hessen gibt es 62 bestätigte Fälle des aktuellen Erregers. Darunter sind 61 Wildvögel und ein Rosapelikan aus dem Opel-Zoo. (dpa)

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