Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

epd_01A32000D4CEC03D_171220
+
Im Gottesdienst muss Abstand herrschen, und vorher muss man sich anmelden.

Kirche

Gesang im Gottesdienst bleibt an Weihnachten verboten

  • Peter Hanack
    vonPeter Hanack
    schließen

Gottesdienste sind hessenweit nur unter strengen Auflagen möglich. Und die Ausgangssperre gilt auch an Silvester.

In Hessen bleiben Gottesdienste zu Weihnachten und Silvester trotz strengen Lockdowns erlaubt. Gläubige, die daran teilnehmen wollen, müssen sich allerdings mit Namen und Adressen anmelden. Das haben hochrangige Vertreter der beiden christlichen Kirchen am Mittwoch mit Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) vereinbart.

Die Entscheidung darüber, ob tatsächlich an den Festtagen ein Gottesdienst unter Beteiligung von Gläubigen gefeiert wird, bleibt den Gemeinden überlassen. Sie müssen dazu die strengen Infektionsschutzauflagen beachten. So müssen Masken getragen und es muss Abstand gehalten werden. Daher können deutlich weniger Menschen als üblich in die Kirchen kommen. Gesungen werden darf dort auch nicht. Das gilt auch für Gottesdienste, die im Freien gefeiert werden. Dort gilt allerdings bislang keine Obergrenze für die Zahl der Teilnehmer:innen, solange die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Spätere Sperrstunde

An Heiligabend, 24. Dezember, beginnt die Ausgangssperre in den Hotspots statt um 21 Uhr erst um Mitternacht. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag, 25. und 26. Dezember, dürfen sich die Menschen bis 22 Uhr draußen aufhalten. „Damit soll es möglich sein, Christmetten zu feiern und am Abend ein gemeinsames Festessen einzunehmen“, sagte Bouffier.

Über die Weihnachtsfeiertage dürfen maximal die Angehörigen eines Hausstands plus vier weitere Personen (sowie Kinder bis 14 Jahren) zusammen feiern. Ansonsten gilt überall in Hessen die Grenze von maximal fünf Personen, die aus höchstens zwei Hausständen kommen dürfen. Auch an Silvester und Neujahr bleiben diese strengen Beschränkungen in Kraft, kündigte Bouffier an, inklusive der Sperrstunde ab 21 Uhr bis 5 Uhr in den Hotspots. „Eine rauschende Party zum Jahreswechsel werden wir wohl erst wieder 2021/2022 feiern können“, sagte er. Er wisse, dass dies gerade für viele junge Menschen, die gemeinsam feiern wollten, eine Zumutung sei.

Einzelne Kirchengemeinden haben angekündigt, keine Gottesdienste mit Präsenz anbieten zu wollen. Alternativen sind Onlineangebote. Die Evangelische Kirche von Westfalen empfiehlt ihren Gemeinden sogar dringend, bis 10. Januar gänzlich auf gemeinsame Gottesdienste und Veranstaltungen zu verzichten.

In der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wird noch überlegt, ob es Empfehlungen geben soll, bei besonders hohen Inzidenzzahlen Gottesdienste abzusagen oder die Platzzahl bei Außenveranstaltungen zu begrenzen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare