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Eine Ladesäule für ein E-Auto.

Mobilität

Hessen fördert Ladesäulen für Elektroautos

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Ein Förderprogramm soll Firmen Anreiz bieten, auf E-Dienstwagen umzusteigen.

Handwerker, Steuerberater, Unternehmen aus den Branchen Gesundheit und Automobil: 62 Firmen in 20 hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten unterstützt das Land in diesem Jahr beim Aufbau von Ladesäulen für Elektroautos. Das Volumen des Förderprojekts des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums beläuft sich auf rund 1,65 Millionen Euro.

Es ist bereits das dritte Jahr, in dem die Förderung läuft. Das Programm „Ladesäulen beim Arbeitgeber“ stoße weiterhin auf eine enorm hohe Nachfrage, sagt Minister Tarek Al-Wazir (Grüne). Verkehrswende und Energiewende gehörten zusammen: „Emissionsarme und klimafreundliche Mobilität benötigt eine entsprechende Ladeinfrastruktur.“ Deshalb fördere das Land Betriebe, die sich auf den Weg dorthin machten.

Die nichtöffentlichen Ladesäulen hätten einen Mehrwert für die Beschäftigten, die mit einem Elektroauto zur Arbeit kämen. Zugleich stellten sie einen Anreiz für Betriebe dar, elektrisch betriebene Dienstwagen anzuschaffen.

Betriebe im ganzen Land

„Es ist klar, dass die schwierige wirtschaftliche Situation, in der sich hessische Unternehmen derzeit befinden, jede Investition im Betrieb auf den Prüfstand stellt.“ Umso wichtiger sei die finanzielle Unterstützung von geplanten Vorhaben, von denen Unternehmen, Beschäftigte und auch das Klima profitierten, so Al-Wazir.

Die in diesem Jahr profitierenden Betriebe sitzen über das gesamte Land verstreut. Ländliche Regionen wie Waldeck-Frankenberg, Kreis Kassel oder der Lahn-Dill-Kreis sind ebenso dabei wie Firmen aus Frankfurt oder Offenbach.

Unterstützt von dem hessischen Förderprogramm „Ladesäulen beim Arbeitgeber“ entstanden in den Jahren 2018 und 2019 insgesamt 692 AC-Ladepunkte sowie 112 Schnell-Lader, sogenannte DC-Ladepunkte. Mit insgesamt 2,7 Millionen Euro bezuschusste Wiesbaden die Investitionskosten mit bis zu 40 Prozent. Neben der Ladeinfrastruktur sind auch Erdarbeiten und die notwendigen Planungsleistungen für Anschluss und Installation förderfähig.

Wie das Ministerium ergänzend mitteilt, gibt es außer privaten und bei Arbeitgebern geförderten Ladepunkten auch öffentlich zugängliche Ladesäulen. Nach den Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft waren es in Hessen Ende vergangenen Jahres insgesamt 1724.

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