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Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU).
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Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU).

Landespolitik

Hessen: Bouffier ruft zu Zusammenhalt auf

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Ministerpräsident und Kirchenpräsident gehen in Ansprachen auf Entbehrungen ein. Erfolgsgeschichte des Landes könne Zuversicht geben.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat in seiner Neujahrsansprache betont, dass mit gemeinschaftlichem Einsatz auch schwerste Bedingungen wie jene in der aktuellen Krise gemeistert werden könnten. Er verwies dabei auf die Nachkriegszeit. Der evangelische Kirchenpräsident Volker Jung sagte, gerade in der Corona-Zeit gebe es „viel Sehnsucht nach unbeschwertem Leben“.

Bouffier erinnerte anlässlich des diesjährigen Jubiläums „75 Jahre Hessen“ an die Erfolgsgeschichte des Landes. Diese könne Kraft und Zuversicht geben. „Der Neuanfang war nach den verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs nicht leicht, doch aus Tod, Leid und Trümmern ist ein erfolgreiches Land erwachsen, welches heute zu den wirtschaftlich stärksten Europas zählt“, sagte der Christdemokrat. So, wie es einst gelungen sei, mit „Zusammenhalt, Tatkraft und Engagement die schwierigen Anfangsjahre zu bewältigen“, werde es auch gemeinsam gelingen, die Corona-Pandemie zu überwinden. Hessen solle ein Land bleiben, in dem die Menschen zusammenstünden. „Ein Land, in dem nicht Hass und Hetze, sondern Respekt, Toleranz und Hilfsbereitschaft das Miteinander prägen“, so Bouffier.

Dank an Pflegekräfte

Er warb dafür, die Corona-Maßnahmen einzuhalten. Sie dienten dazu, die Menschen zu schützen. Es gebe allen Anlass zur Vorsicht, jedoch keinen Grund zur Panik. Die vollständige Impfung sei der beste Weg aus der Pandemie. Er appellierte an alle Hessinnen und Hessen, die Impfangebote zu nutzen: „Ich bitte Sie, nehmen Sie Corona ernst und lassen Sie sich impfen!“

Seinen Dank richtete er wie schon im vergangenen Jahr besonders an die Ärztinnen und Ärzte und das Pflegepersonal. Diese betreuten unter teilweise sehr schweren Bedingungen unermüdlich Patienten und Patientinnen und sorgten dafür, das Gesundheitssystem aufrechtzuerhalten. „Ihnen gilt mein größter Dank und tiefster Respekt“, sagte der Ministerpräsident.

Höchste Wertschätzung und Dank verdienten außerdem jene, die an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit im Einsatz seien, wie die Bediensteten der Polizei, der Feuerwehr und vieler weiterer Hilfsorganisationen. Bouffier dankte außerdem den Soldatinnen und Soldaten, die oft fern der Heimat ihren Dienst leisteten, und ging zudem besonders auf den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen ein. Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal und in einigen anderen Regionen Deutschlands hätten zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer angepackt und denjenigen geholfen, die alles verloren hätten.

Kirchenpräsident Jung ermunterte dazu, sich Gott anzuvertrauen. „Die Tür steht offen. Es gibt keine Einlasskontrolle, keinen Impfnachweis, keinen Test“, sagte er. Niemand werde abgewiesen. Das biblische Leitwort, das jeweils für ein Jahr ausgewählt wird, lautet für 2022: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“ und stammt aus dem Johannes-Evangelium. Gerade in der Corona-Zeit gebe es „viel Sehnsucht nach unbeschwertem Leben“. Aber nach wie vor sei „alles sehr anstrengend“. Eine neue Infektionswelle und neue Virusvarianten brächten neue Einschränkungen. Die Corona-Zeit mache schmerzlich bewusst, dass es weh tue, „irgendwie vom Leben ausgeschlossen zu sein“.

Die Ansprache Volker Bouffiers ist auf der Internetseite der hessischen Landesregierung unter www.hessen.de abrufbar. Den Wortlaut der Neujahrsbotschaft von Kirchenpräsident Jung finden Sie auf: ekhn.de

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