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In Hessen gibt es viel zu wenige Sozialwohnungen. Die Landesregierung stellt nun mehr Geld zur Verfügung. Das reicht nach Ansicht der Linken aber noch nicht. Foto: Peter Jülich.
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In Hessen gibt es viel zu wenige Sozialwohnungen. Die Landesregierung stellt nun mehr Geld zur Verfügung. Das reicht nach Ansicht der Linken aber noch nicht.

Wohnungsbau

Hessen: Bestand an Sozialwohnungen sinkt leicht

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Zahl der Sozialwohnungen in Hessen ist 2020 nur sehr leicht zurückgegangen. Minister Al-Wazir sieht noch keine Trendwende, aber Grund zur Zuversicht.

Die Zahl der Sozialwohnungen in Hessen, die seit Jahren stetig sinkt, ist im vergangenen Jahr beinahe konstant geblieben. Ende 2020 gab es nach einer Mitteilung von Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir (Grüne) genau 79 720 Sozialwohnungen, acht weniger als Ende 2019. 1826 Wohnungen wurden nach Zahlen des Ministeriums im vergangenen Jahr neu in die Sozialbindung genommen, für 1834 Wohnungen endete die Bindungsfrist.

Zur Jahrtausendwende hatte es noch mehr als 170 000 Sozialwohnungen in Hessen gegeben. Seitdem sank die Zahl, weil viel zu wenige neue Wohnungen entstanden, um das Auslaufen von Sozialbindungen auszugleichen, nach Zahlen des Ministeriums bis 2019 jedes Jahr in vierstelliger Höhe.

Von einer Trendwende will Al-Wazir jetzt noch nicht sprechen. Zumal seit 2019 auch Wohnungen in der Statistik mitgezählt würden, deren Fördermittel vorzeitig zurückgezahlt wurden, die aber wegen einer Nachwirkungsfrist noch eine Sozialbindung haben. Diese Frist ist Ende des Jahres von fünf auf zehn Jahre verlängert worden.

Die Linke im Landtag hält die Situation für dramatisch

Der Wohnungsbauminister sieht aber Grund zur Zuversicht. Die Landesregierung komme ihrem Ziel näher, den rückläufigen Trend beim sozialen Wohnungsbau zu stoppen, teilte er am Montag mit. So seien im vergangenen Jahr 3108 künftige Sozialwohnungen zur Förderung angemeldet worden, so viele wie nie seit 2009. Al-Wazir führt das auf verbesserte Förderbedingungen des Landes zurück.

Nach Ansicht der Linken im Landtag zeigen die Zahlen „bestenfalls eine Stabilisierung auf erschreckend niedrigem Niveau – und das auch nur durch eine Veränderung der Statistik“. Die Situation bleibe dramatisch.

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