Änderungen gibt es auch bei Gottesdiensten. 
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Änderungen gibt es auch bei Gottesdiensten. 

Religion

Hessen baut Hygieneregeln für Gottesdienste aus

  • Pitt v. Bebenburg
    vonPitt v. Bebenburg
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Teilnehmer von Gottesdiensten müssen in Hessen registriert werden. Das Land zieht damit eine Konsequenz aus den Infektionen bei einem Baptisten-Gottesdienst.

In der Kirche, der Moschee oder Synagoge müssen ab sofort die Daten der Gottesdienst-Besucher erfasst werden. Das gilt für die religiösen Feiern aller Religionen.

Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen soll dadurch erleichtert werden, falls Infektionen auftreten. Das gab die Landesregierung am Mittwoch in Wiesbaden bekannt.

Bei einem Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt am 10. Mai hatten sich zahlreiche Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 200 Menschen aus dem Umfeld der Gemeinde wurden positiv getestet. Hierauf reagiert die Landesregierung mit der neuen Erfassungspflicht.

Ein Mund-Nasen-Schutz muss jedoch weiterhin nicht verpflichtend in Gottesdiensten getragen werden. Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) sagte, es bleibe bei der „dringenden Empfehlung“ an die Religionsgemeinschaften und die Gottesdienstbesucher, Masken anzuziehen.

Bestattungen und Trauerfeiern sind von der neuen Regelung ebenfalls umfasst. Auch bei diesen Ereignissen muss nun registriert werden, wer teilgenommen hat, um die Nachverfolgung zu erleichtern.  

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