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Hessen: Auf die Straße zum 1. Mai

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Von: Hanning Voigts

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Die Gewerkschaften rufen wieder zu ihren traditionellen Kundgebungen am 1. Mai auf (Symbolbild). Foto: Sascha Rheker
Die Gewerkschaften rufen wieder zu ihren traditionellen Kundgebungen am 1. Mai auf (Symbolbild). © Sascha Rheker

Der DGB Hessen-Thüringen ruft zu zahlreichen Kundgebungen zum Tag der Arbeit auf. Der Gewerkschaftsbund fordert Mitbestimmung und Tariflöhne und fordert Solidarität mit der von Russland überfallenen Ukraine.

Unter dem Titel „GeMAInsam Zukunft gestalten“ ruft der DGB-Bezirk Hessen-Thüringen dazu auf, am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, wieder für eine gerechtere Arbeitswelt auf die Straße zu gehen. Nach zwei PandemieJahren, in denen „größtenteils digital demonstriert wurde“, werde es in diesem Jahr wieder zahlreiche Kundgebungen und Veranstaltungen des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften geben, teilte der Gewerkschaftsbund mit. Die Hauptkundgebungen in Hessen und Thüringen sollen auf dem Römerberg in Frankfurt, in Kassel, Marburg und in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt stattfinden.

In Marburg soll Michael Rudolph sprechen, der Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, in Frankfurt Elke Hannack, die stellvertretende DGB-Bundesvorsitzende, sowie der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

1. Mai in Hessen: Sozialabbau als „Gefahr für die Demokratie“

Im Aufruf zu den Veranstaltungen zum 1. Mai heißt es, Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit müssten „immer wieder gemeinsam erkämpft werden“. Die globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Globalisierung und Digitalisierung könne man nur mit starken Gewerkschaften, „einer starken Mitbestimmung und einer hohen Tarifbindung erfolgreich gestalten“. Gerade in Krisenzeiten bräuchten die Menschen Sicherheit. Sozialabbau sei „eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie“.

Zugleich wird in dem Aufruf der russische Angriffskrieg auf die Ukraine verurteilt. Der DGB fordert „Solidarität, Frieden und Selbstbestimmung für die Ukraine“ sowie „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder“.

(Hanning Voigts)

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