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Arbeitsmarkt
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Der Arbeitsmarkt in Hessen erholt sich. (Symbolbild)

Beschäftigung

Hessen: Arbeitsmarkt fast auf Vor-Corona-Niveau

  • Claudia Kabel
    VonClaudia Kabel
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Die Arbeitslosigkeit in Hessen liegt unter dem Bundesschnitt. In Offenbach, Kassel und Wiesbaden sind die Quoten am höchsten.

Der hessische Arbeitsmarkt lässt die Corona-Krise allmählich hinter sich. Das erklärte der Leiter der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, Frank Martin, am Donnerstag bei der Verkündung der Arbeitslosenzahlen in Weiterstadt (Kreis Darmstadt-Dieburg).

Sowohl bei den freien Stellen als auch bei der Beschäftigung habe man wieder das Niveau von vor der Krise erreicht, so Martin. Nur wenige Regionen zeigten noch Zeichen der Krise – dazu gehöre wegen des Flughafens der Großraum Frankfurt.

Die höchste Arbeitslosenquote gibt es in Offenbach (8,9 Prozent), Kassel und Wiesbaden (7,6). In Frankfurt liegt die Quote bei 6,1 Prozent. Die wenigsten Arbeitslosen gibt es in Fulda (2,7 Prozent) und Waldeck-Frankenberg (3,3 Prozent).

Mit einem Durchschnitt von 4,7 Prozent steuere die Arbeitslosenquote weiter auf das Vorkrisenniveau zu, so Martin. Im Oktober 2019 hatte die Quote bei 4,3 Prozent gelegen. Bundesweit liegt sie aktuell bei 5,2 Prozent.

Insgesamt waren in Hessen im Oktober 163 200 Frauen und Männer ohne Job, 30 700 Personen weniger als im Vorjahresmonat. Mehr Beschäftigte gibt es vor allem in der öffentlichen Verwaltung, bei Kommunikation und Dienstleistung, im Gesundheitswesen und der Baubranche.

In den Bereichen Gastgewerbe und verarbeitendes Gewerbe ging die Beschäftigung dagegen zurück.

Mit Blick auf den Ausbildungsmarkt zeigt sich laut Martin, wie schwierig sich die Nachwuchskräftegewinnung gestaltet: Jeder zehnte gemeldete Ausbildungsplatz sei zum 30. September noch unbesetzt gewesen.

Bis dahin meldeten sich 35 242 Bewerberinnen und Bewerber, rund 3 800 weniger als im Vorjahr. 1956 junge Menschen waren noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

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