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Die Arbeitsagentur hat neue Zahlen zum Arbeitsmarkt in Hessen veröffentlicht.

Arbeitsmarkt

Arbeitlosigkeit in Hessen steigt leicht an

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Die Arbeitslosenquote ist im Januar leicht gestiegen, liegt aber deutlich unter dem Vorjahreswert.  

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar in Hessen gestiegen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren 156 865 Männer und Frauen als arbeitslos gemeldet, fast 12 100 mehr als im Dezember. Die Quote stieg auf 4,6 Prozent. Damit liegt sie aber deutlich unter dem Vorjahreswert von 5,0 Prozent.

Der Anstieg der Arbeitlosenzahlen im Januar sei saisonbedingt, habe etwa mit dem Ende des Weihnachtsgeschäfts im Einzelhandel und Entlassungen von Menschen zu tun, die im Freien arbeiten, sagt Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen bei der Arbeitsagentur.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird sich nach seiner Einschätzung spätestens im März wieder entspannen. „Unsere Prognosen gehen von einer weiter rückläufigen Arbeitslosigkeit und steigender Beschäftigung aus.“ Selbst Geringqualifizierte hätten derzeit gute Chancen.

Die Zahl der offenen Stellen in Hessen lag laut der Bundesagentur für Arbeit im Januar mit 53 473 fast fünf Prozent über dem Vorjahreswert. Auch der Chef der Agentur für Arbeit Frankfurt, Karl-Heinz Huth, spricht von einem guten Stellenzugang. Sehr gute Möglichkeiten für Erwerbslose gebe es derzeit in den Bereichen Logistik, Schutz und Sicherheit, sagt er. Fachkräfte gesucht würden aber auch etwa für kaufmännische Dienstleistungen, Handel und Tourismus.

Auch er sieht den Arbeitsmarkt trotz der Unsicherheiten beim Brexit und negativer Prognosen einiger Wirtschaftsinstitute in guter Verfassung.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag im November mit mehr als 2,6 Millionen Menschen 2,4 Prozent über dem Wert im November 2017. Auch in Frankfurt stieg die Beschäftigung auf ein Rekordhoch. Mit 584 200 Menschen lag sie hier sogar um 3,4 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats.

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