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Ein Pfau läuft über einen Weg im Zoo von Frankfurt. Die imposanten Tiere können sich frei innerhalb der Anlage bewegen.
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Ein Pfau.

Landwirtschaft

16 Pfauen sterben an Geflügelpest

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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Zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung hat das Land sogenannte Restriktionszonen mit verschärften Kontrollen eingerichtet. Die Gefahr wächst mit der Rückkehr der Zugvögel.

Die Geflügelpest kursiert weiter in Hessen. Am 7. Januar sei der erste Fall in einer privaten Vogelhaltung in Hessen festgestellt worden, teilte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz (Grüne) am Freitag mit. Im Vogelsbergkreis verendeten 16 Pfauen an dem derzeit in Deutschland unter Wildvögeln verbreiteten Influenzavirus. Eine Übertragung auf den Menschen ist unwahrscheinlich. Trotzdem sollten Kadaver nicht mit der bloßen Hand angefasst werden.

Zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung hat das Land sogenannte Restriktionszonen mit verschärften Kontrollen eingerichtet. Zehn Kilometer um den Ausbruchsort Freiensteinau müssen vorerst Geflügel und andere Vögel in geschlossenen Ställen oder unter Schutzvorrichtungen gehalten werden; Freilauf ist untersagt. Deutschlandweit wurden bisher mehr als 30 Ausbrüche in Geflügelhaltungen festgestellt. Die Niederlande, Belgien, Frankreich, Dänemark, Italien und Polen sind ebenfalls betroffen. In Hessen wurde bereits Mitte Dezember bei tot aufgefundenen Schwänen an den Ober-Mooser Teichen im Vogelsberg die Virusinfektion festgestellt.

Hinz bat um erhöhte Aufmerksamkeit. Bei Auffälligkeiten sollten Geflügelhalter die Veterinärbehörden informieren. Mit der Rückkehr der Zugvögel wachse die Gefahr. „Der aktuelle Ausbruch zeigt, dass Geflügelpesterreger weiterhin in der Wildvogelpopulation kursieren und jederzeit mit neuen Fällen gerechnet werden muss.“ Wildvögel sollte keinen Zugang zu Futter, Einstreu und Gegenständen erhalten, die mit Hausgeflügel in Kontakt kommen können. „Geflügel darf außerdem nicht an Gewässern trinken, zu denen auch wildlebende Vögel Zugang haben.“

https://umwelt.hessen.de

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