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Justiz

Heroinhandel im Familienverbund

Zwei Brüder besorgen und verticken Drogen. Einer der beiden ist jetzt zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der andere sitzt in Untersuchungshaft.

Weil er im Auftrag seines Bruders mit Heroin handelte, ist ein 47 Jahre alter Mann in Frankfurt zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte seinem Geständnis zufolge innerhalb weniger Monate rund 15 Kilogramm Drogen ausgeliefert. Dabei lieferte er das Heroin nach dem Urteil des Landgerichts vom Dienstag vor allem im Hochtaunuskreis direkt an die von seinem Bruder genannten „Kunden“ aus und erhielt dafür mehrere tausend Euro als Lohn (Az.: 5110 Js 218653/20).

Über telefonische Abhörmaßnahmen war die Polizei dem Angeklagten auf die Spur gekommen. Auch der Bruder ist mittlerweile in Untersuchungshaft und soll in den kommenden Monaten vor Gericht gestellt werden. Er soll das Heroin in zwei Fuhren aus den Niederlanden in das Rhein-Main-Gebiet gebracht haben. Strafmildernd wertete die Strafkammer neben dem Geständnis die fehlenden Vorstrafen und die untergeordnete Rolle des Angeklagten. Er hatte seine Mitwirkung an den Taten unter anderem mit seiner „familiären Verbundenheit“ erklärt. Das Urteil ist rechtskräftig. (dpa)

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