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Heimische nicht betroffen

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Wetterau - Die Senioreneinrichtungen in Wallernhausen und Selters sind von der angemeldeten Insolvenz der Curata-Gruppe aktuell nicht betroffen. Das bestätigt Associate Director und Pressesprecher Markus Heber auf Anfrage dieser Zeitung.

Curata listet auf seiner Internetseite 43 Seniorenheime und psychiatrische Einrichtungen mit insgesamt 4000 Betten auf. Von den angekündigten Schließungen sind Bad Soden-Salmünster, Eberbach, Visselhövede und Ochsenfurth betroffen. Eins der 43 aufgeführten Heime ist das noch nicht bezogene, neu gebaute und seit Jahren leer stehende Heim in Nidda.

Die Bewohner der Einrichtung in Bad Soden-Salmünster, die Ende März, Anfang April geschlossen wird, haben uner anderem Angebote zu einem Wechsel nach Wallernhausen und Selters erhalten.

Als Gründe für die finanzielle Schieflage von Teilen der Curata-Gruppe nennt das Unternehmen die Auswirkungen der Corona-Pandemie, stark gestiegene Energiekosten und sonstige allgemeine Preissteigerungen. Verschärft worden sei die Situation „durch den Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal, der dazu führt, dass wirtschaftlich notwendige Belegungsquoten teilweise nicht erreicht werden können“, schreibt das Unternehmen zu den Gründen in einer Pressemitteilung.

Um die notwendige Restrukturierung umzusetzen, habe man für einzelne Gesellschaften der Gruppe Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. „Weitere Gesellschaften sind am Insolvenzverfahren beteiligt, wo nach heutigem Stand keine Schließungen bevorstehen“, sagt Heber. „In weiten Teilen werden wir die Geschäftstätigkeit der Curata-Gruppe uneingeschränkt fortführen“, ergänzt Peter Paul Gruber, Geschäftsführer der Curata Care Holding GmbH.

„Gleichzeitig ist aber auch damit zu rechnen, an einigen wenigen Standorten Einrichtungen dauerhaft schließen zu müssen, wenn man sie langfristig nicht wirtschaftlich sinnvoll führen kann.“ myl

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