Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bad Nauheim

Heilwasser soll wieder sprudeln

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
    schließen

Bad Nauheim Karlsbrunnenplatz wird saniert

Das Heilwasser des Karlsbrunnen in Bad Nauheim soll wieder sprudeln. Einen entsprechenden Beschluss hat der Magistrat in dieser Woche gefasst. Im Rahmen der Sanierung des gesamten Karlsbrunnenplatzes, der 4500 Quadratmeter umfasst, soll der „hydrogencarbonat-haltige Natrium-Chlorid-Säuerling“ wieder oberirdisch errechenbar werden, teilt die Stadt mit. Die gesamte Baumaßnahme in der südöstlichen Innenstadt zwischen Hauptstraße, Kurstraße und Ernst-Ludwig-Ring soll rund 200 000 Euro kosten.

„Bis 1938 war der Karlsbrunnentempel oberirdisch zugänglich“, sagt Bürgermeister Klaus Kreß (parteilos). Er sei von einem Pavillon eingefasst gewesen, damit Kurgäste und Bürger:innen das Heilwasser vor Ort kosten konnten. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg sei der Brunnen unter der Erde verschwunden. „Das wollen wir nun ändern und das Heilwasser wieder an Ort und Stelle anbieten“, so Kreß. Geplant ist ein ovaler Natursteinfindling, an dessen Quellstein das Wasser des Karlsbrunnens herunterrinnen kann und eine Zapfstelle. Das Heilwasser wirke mild auf Magen- und Darmmotorik, fördere die Bauchspeicheldrüsensekretion und sei bei Leber- und Gallenleiden einsetzbar.

Die derzeitige Aufteilung des Karlsbrunnenplatzes soll beibehalten werden. Es werde Sitzelemente aus Holz geben, die Wege werden mit Natursteinen eingefasst, alle Bäume bleiben erhalten. Hinzu kommen Blühgehölze wie Hortensien, Sommerflieder, Gräser und Präriestauden. Im Sommer soll der Platz fertig sein. bil

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare