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DRK

Hausnummern müssen gut lesbar sein

Um unnötige Schwierigkeiten etwa bei Rettungseinsätzen zu verhindern, braucht es nach Einschätzung von Rettungsdiensten gut lesbare Hausnummern. 

Hauseigentümer und Mieter sollten regelmäßig prüfen, ob ihre Hausnummern gut lesbar sind und beispielsweise nicht von Pflanzen überwuchert werden oder verdreckt sind, erklärte der hessische Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „In Einzelfällen kommt es vor, dass schlecht lesbare Hausnummern oder fehlende Namensschilder zu Schwierigkeiten führen, die Person, der geholfen werden muss, zu finden“, sagte Verbandssprecherin Gisela Prellwitz der Deutschen Presse-Agentur.

Prellwitz appellierte an die Bevölkerung, verschmutzte Schilder zu reinigen und gegebenenfalls zu beleuchten. Bei Notarzteinsätzen komme es auf jede Minute an, Verzögerungen könnten für Patienten gefährlich werden, bestätigte Ulf Weyer. Er ist Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe Hessen-West. Seiner Einschätzung nach sind im Schnitt zehn Prozent der Hausnummern-Schilder nicht lesbar oder sie fehlen ganz.     

„Das ist generell ein Problem, insbesondere in der dunklen Jahreszeit“, bestätigte Saskia Schimpf, Sprecherin des Johanniter-Landesverbandes Hessen-Rheinland-Pfalz-Saar. Immer wieder erschwerten fehlende, von Sträuchern überwucherte oder auch „kreativ gestaltete“ Hausnummern die Arbeit der Rettungsfahrer. „Wenn jemand seine Hausnummer in römischen Ziffern darstellt, ist das erst einmal kein Problem, aber wenn der Rettungsdienst unter Zeitdruck anrückt, stellt das einen zusätzlichen Zeitfaktor dar und verzögert den Einsatz“, erklärte sie. Mit dem Thema der Erkennbarkeit von Hausnummern hatte sich zuletzt etwa auch ein Ausschuss der Kasseler Stadtverordnetenversammlung beschäftigt. (dpa)

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