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FLUGHAFEN-AUSBAU

Hattersheimer Verein sucht freiwillige Helfer

HATTERSHEIM. Wer den Widerstand gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens unterstützten will, ist eingeladen, am Dienstag, 3. Juni, 19.30 Uhr, ins

HATTERSHEIM. Wer den Widerstand gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens unterstützten will, ist eingeladen, am Dienstag, 3. Juni, 19.30 Uhr, ins Begegnungszentrum Eddersheim (Propsteistraße 12) zu kommen. Der Verein "Lebenswertes Hattersheim" sucht neben bisher Aktiven zusätzliche Freiwillige, die als Einwendungshelferinnen und -helfer mitzuarbeiten. Es gehe darum, Einwendungen und Fragebögen weiterzuleiten sowie an Info-Aktionen teilzunehmen.

Hintergrund ist das wohl bald beginnende Planfeststellungsverfahren (PFV) zum Betrieb und zur Stationierung des Großraumflugzeugs Airbus A 380. Sobald das Verfahren eingeleitet ist, die Pläne also öffentlich ausliegen, hat die Bevölkerung nur noch sechs Wochen, schriftliche Einwendungen einzureichen. Erst mit Zusendung der Planunterlagen an die Stadt zeige sich, ob Hattersheim überhaupt am Planfeststellungsverfahren zum A 380 beteiligt wird, so der Verein. Dessen ungeachtet formiere sich in der Bevölkerung Widerstand gegen einen "Ausbau des Flughafens durch die Hintertür".

"Wir müssen zeigen, dass wir uns von allen Ausbauplanungen der Fraport betroffen fühlen, die ein Mehr an Flugbewegungen und Fluglärm bringen", appelliert Holger Matt, der Vorsitzende von "Lebenswertes Hattersheim". Für ihn sei unerheblich, ob die Pläne den Süden, Norden, Osten oder Westen des Flughafens betreffen.

Matt verweist darauf, dass im Raumordnungsverfahren ursprünglich die Verfahren zum A 380 und zur neuen Landebahn miteinander verknüpft waren: "Der Taktik, das Verfahren zum A 380 abzutrennen, wollen wir nicht auf den Leim gehen." Deshalb wirbt der Verein dafür, auch in diesem PFV Einwendungen abzugeben: "Wir halten uns alle rechtlichen Möglichkeiten für die Zukunft offen, wenn wir jetzt unsere Einwendungen als betroffene Bürger einer Anrainerkommune vorbringen."

Ohne förmliche Einwendung im PFV habe man später keine Klagemöglichkeit mehr vor dem Verwaltungsgericht. Auch spätere Schadensersatzleistungen - etwa wegen Wertminderung von Immobilien - könnten schwieriger zu erstreiten sein. Ul

Dossier: Wächst der Flughafen weiter?

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