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Hanau

Hanau: Auf dem Weg zur „Smart City“

  • Gregor Haschnik
    VonGregor Haschnik
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Die Stadt möchte die Digitalisierung vorantreiben, nicht nur beim Service der Verwaltung, sondern auch in Bereichen wie Wirtschaft und Umweltschutz.

Hanau will „Smart City“ werden und hierzu vor allem bei der Digitalisierung, aber auch in Bereichen wie Verkehr und Umweltschutz Fortschritte machen. Zunächst soll mit Hilfe eines externen Büros bis Juni 2023 eine „Smart-City-Strategie“ entwickelt werden. Die Koalition aus SPD, CDU und FDP, die über eine breite Mehrheit verfügt, hat einen entsprechenden Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Dieser dürfte in der Sitzung am kommenden Montag auch beschlossen werden.

Die Pläne sehen vor, dass ein Team aus städtischen Beschäftigten sowie Vertreter:innen aus Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Unternehmen an der Strategie mitarbeitet. Ziel sei ein digitales Zukunftskonzept, das „Wohnen, Arbeiten und Verweilen“ in Hanau attraktiver machen und das Gemeinwohl fördern solle. Zunächst geht es darum, den Service der Verwaltung stärker zu digitalisieren, aber auch um „vernetzte Verkehrskonzepte für die Innenstadt und die Stadtteile, intelligenten Umweltschutz, digitales Lernen, Smart Health“ und die Förderung digitaler Geschäftsmodelle.

Die Bürger:innen sollen an dem Prozess beteiligt werden, heißt es, um sowohl ihre Anregungen als auch eventuelle Vorbehalte frühzeitig zu berücksichtigen.

Vor Hanau haben sich bereits andere hessische Kommunen auf den Weg zur Smart City gemacht, besonders Darmstadt, das den Anspruch hat, zu den bundesweit führenden Digitalstädten zu gehören. Dafür wurden in Darmstadt etwa 30 Digitalisierungsprojekte zu Mobilität, Umwelt, Energie angestoßen. Bitkom, der Branchenverband der Informations- und Telekommunikationsbranche, bewertet mit seinem „Smart City Index“, wie innovativ Städte sind. Als smart gelten sie zum Beispiel, wenn viele Dienstleistungen der Rathäuser digital verfügbar sind oder es online Carsharing-Angebote gibt.

Hanau hat in Sachen Digitalisierung einigen Nachholbedarf. Zwar baut die Verwaltung ihren Onlineservice nach und nach aus, etwa bei Anträgen für standesamtliche Urkunden, bei Parkausnahmegenehmigungen oder anderen Zuständigkeiten der Straßenverkehrsbehörde. Doch bis alle Dienstleistungen – wie es das Onlinezugangsgesetz (OZG) bis Ende 2022 fordert – digitalisiert sind, ist noch viel zu tun.

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