AfD-Abgeordnete Alexandra Walter

"Haltlose Unterstellungen"

Die AfD-Abgeordnete Alexandra Walter spricht im Zusammenhang mit den Extremismusvorwürfe von "haltlosen Unterstellungen" und kritisiert den AfD-Landesverband.

Die hessische AfD-Landtagsabgeordnete Alexandra Walter hat Extremismusvorwürfe zurückgewiesen. Sie habe sich mehrfach von den „haltlosen Unterstellungen“ distanziert, sie „würde die NS-Zeit verherrlichen und rechtsextremes Gedankengut verbreiten“, teilte Walter mit.

Dem AfD-Landesverband warf sie vor, ihr für die Unterzeichnung einer Ehrenerklärung keine ausreichende Frist eingeräumt zu haben. „Ich hatte den Landesvorstand darum gebeten, das Ergebnis der anwaltlichen Recherche zur Herkunft der mir angelasteten Postings abzuwarten. Leider wollte man mir diese Zeit nicht einräumen“, sagte Walter.

Der hessische AfD-Landesverband hatte in dieser Woche mitgeteilt, dass das Verhalten von Walter geeignet erscheine, das Ansehen der Partei stark zu beschädigen und nicht toleriert werden dürfe. Walter, die auf Listenplatz zwölf in den Landtag gewählt wurde, soll nach Medienberichten in sozialen Netzwerken rechtsextremistisches Gedankengut verbreitet haben. (dpa)

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