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Tötungstrakt im Keller der früheren Anstalt in Hadamar.

Hadamar

Gedenkveranstaltung zur Befreiung Hadamars

Zwischen 1941 und 1945 ermordeten die Nationalsozialisten rund 15.000 Menschen in der Tötungsanstalt Hadamar.

Die Gedenkstätte Hadamar, die Stadt Hadamar und die Vitos-Klinik erinnern am 26. März mit einer Gedenkveranstaltung an den Jahrestag der Befreiung der Stadt Hadamar. Dabei werde der Öffentlichkeit ein überarbeitetes Gedenkbuch übergeben, teilte der Landeswohlfahrtsverband am Dienstag in Kassel mit. Das Gedenkbuch enthalte die Namen und - soweit bekannt - die Geburts- und Todesdaten der Menschen, die zwischen 1941 und 1945 in der Tötungsanstalt Hadamar ermordet wurden.

Am 26. März 1945 befreiten amerikanische Soldaten die Stadt und damit auch die überlebenden Patienten der Tötungsanstalt Hadamar. Zwischen 1941 und 1945 ermordeten die Nationalsozialisten dort rund 15.000 Menschen, vor allem geistig behinderte sowie psychisch kranke Kinder und Erwachsene. (epd)

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