Frankfurt/Main

Hacker mit weiteren Ermittlungsverfahren konfrontiert

Gegen den 20-Jährigen aus Hessen, der Daten von rund 1000 Politikern und Prominenten ausgespäht und veröffentlicht haben soll, wird auch in weiteren Fällen ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Gießen habe bereits in der Vergangenheit drei Ermittlungsverfahren

Gegen den 20-Jährigen aus Hessen, der Daten von rund 1000 Politikern und Prominenten ausgespäht und veröffentlicht haben soll, wird auch in weiteren Fällen ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Gießen habe bereits in der Vergangenheit drei Ermittlungsverfahren wegen ähnlicher Vorwürfe gegen den Schüler eingeleitet, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Freitag. Zuvor hatte „Spiegel Online“ darüber berichtet.

Da bislang keines der Verfahren abgeschlossen worden sei, gelte der 20-Jährige aus Mittelhessen allerdings nicht als vorbestraft, betonte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft. Seine Behörde habe sich die Unterlagen zu den Gießener Ermittlungen schicken lassen und wolle prüfen, ob sie zu einem Gesamtverfahren zusammengelegt würden.

Zu den „Spiegel“-Informationen, der Schüler habe im Netz auch rechtsextreme und islamfeindliche Positionen verbreitet, äußerte sich der Sprecher nicht. „Die Motivation des Beschuldigten ist Gegenstand der Ermittlungen“, sagte er. Die Ermittler untersuchten, wo sich der 20-Jährige im Netz bewegt habe, mit wem er Kontakt gehabt habe und wie er sich geäußert habe. Diese Arbeit sei noch nicht abgeschlossen.

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