Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wiesbaden

Gutscheine für lokale Einkäufe

  • vonDiana Unkart
    schließen

Verschiedene Aktionen zu Weihnachten. Die Stadt Wiesbaden unterstützt den Einzelhandel.

Heute Abend wäre der Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden eröffnet worden. Hunderttausende Menschen hätten ihn in den kommenden Wochen besucht, wären durch die Straßen flaniert, hätten Geschenke gekauft. So aber gibt es keine Buden, keinen Glühweinduft. Und in Umfragen geben die Menschen an, Geschenke lieber online kaufen zu wollen. Um die Händler zu unterstützen, hat die Stadt gemeinsam mit ihnen ein Konzept erarbeitet. Mit Gutscheinen, günstigen Parktickets und besonderer Festbeleuchtung sollen Menschen in die Stadt gelockt werden.

Der Weihnachtsbaum vor dem Rathaus, eine Nordmanntanne aus dem Westerwald, ist mit 25 Metern einige Meter höher als Frankfurts Fichte. Die 30 000 LED-Lichter am Baum und die Weihnachtslilien auf dem Schlossplatz werden heute ab 17 Uhr erstrahlen. Die Illumination kann im Livestream auf der Seite der Stadt www.wiesbaden.de/ weihnachten verfolgt werden. Vor dem Baum ist bereits die Krippe aufgebaut. Lilien, Sterne, Schneeflocken und kleine Weihnachtsbäume schmücken auch die anderen Straßen.

Das größte Problem, sagt Bürgermeister Oliver Franz (CDU), sei die Ungewissheit. Keine Regel der vergangenen Monate habe länger als vier Wochen gegolten. Wieder und wieder mussten Pläne überarbeitet werden. Trotz Absage des Sternschnuppenmarktes, der Eiszeit und der Winterstubb mit Riesenrad wolle man so viel Attraktivität wie möglich – vor allem, um den ohnehin schon krisengebeutelten stationären Einzelhandel zu stabilisieren. „Jeder Laden, der jetzt aufgibt, wird nicht so leicht zu ersetzen sein“, sagt Franz.

Die Mitglieder der Werbegemeinschaft Wiesbaden Wunderbar haben überlegt, wie günstigere Parkgebühren zu realisieren sind. Viele Einzelhändler klagten, die Kundinnen und Kunden kämen nicht in die Stadt, weil die Gebühren so hoch seien, sagt Vorsitzende Ilka Guntrum. Ergebnis der Überlegungen ist ein Heftchen mit drei Park- und zwei Busgutscheinen. 1000 Exemplare sollen verlost werden.

Der kommunale Verkehrsdienstleister Eswe Verkehr gibt ab heute bis zum 23. Dezember ein vergünstigtes Veranstaltungsticket heraus. Die Wiesbaden Congress und Marketing GmbH organisiert an mehreren Tagen im Dezember weihnachtliche Kurzrundgänge, coronakonform mit Kopfhörern, die unter anderem auf die Besucherterrasse der Marktkirche in 30 Metern Höhe führen.

Wer bei Wiesbadener Händlern einkauft, wird dafür mit einem Gutschein belohnt. Drei Kassenbons mit einem Gesamtwert von mindestens 150 Euro müssen bei der Touristinfo vorgelegt werden, die dann einen Gutschein im Wert von 20 Euro per Post verschickt. Der Gutschein kann wiederum bei Händlern in der Stadt, bei Kultur- und Freizeiteinrichtungen, in Gastronomie- oder Hotelbetrieben eingelöst werden. 70 Partner gibt es inzwischen. Die 65 000 Euro, die die Stadt für die Gutscheine zur Verfügung stellt, sollen den inhabergeführten Geschäften und den Kulturbetrieben zugute kommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare