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An der Kreuzung der Landesstraße 3097 mit der Frankfurter Straße in Ober-Roden ist der Schwerlastverkehr für die Anwohner nervtötend.
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An der Kreuzung der Landesstraße 3097 mit der Frankfurter Straße in Ober-Roden ist der Schwerlastverkehr für die Anwohner nervtötend.

Rödermark

Gutachter sollen Verkehrslärm prüfen

  • Annette Schlegl
    vonAnnette Schlegl
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Viele Anwohner klagen in Rödermark an überörtlichen Straßen über zu viel Verkehrslärm. Gutachten sollen nun Aufschluss geben, wie groß die Belastung ist.

Die Verkehrsbelastung in Rödermark ist groß. Das behaupten zumindest die Anwohner:innen der überörtlichen Straßen, die unter dem Verkehrslärm leiden. Anerkannte Ingenieur:innenbüros sollen nun entsprechende Gutachten erstellen; die Aufträge wurden allerdings ohne einen Fixtermin vergeben. Erst müsse „statt des Lockdowns ein wenig Normalität einkehren, damit die örtlichen Verkehrsbelastungen auch entsprechend abgebildet werden können“, sagt die Erste Stadträtin Andrea Schülner (Grüne). Im Vorfeld stellte das Ordnungsamt in den vergangenen Tagen Geschwindigkeitsblitzer an den neuralgischen Punkten auf, „um zu dokumentieren, dass Handlungsbedarf besteht“.

Bundes-, Landes- und Kommunalstraßen führen durch Rödermark. Die unterschiedlichen Zuständigkeiten machen es schwierig, die Verkehrsbelastung in der Stadt zu reduzieren. Drei Schwerpunkte haben sich in den vergangenen Monaten herauskristallisiert: die Rodaustraße im Stadtteil Urberach, die dortige Ortsdurchfahrt und der Bereich rund um die sogenannte Kipferl-Kreuzung (Kreuzungspunkt der Frankfurter Straße mit der Landesstraße 3097) in Ober-Roden, wo Tag für Tag mehr als 100 Lastwagen vorbeidonnern. Die dortige Bürgerinitiative (BI) fordert ein Lastwagen-Durchfahrtsverbot, Tempo 30 und den Bau eines Kreisels. Für die Rodaustraße wünscht sich eine BI, die sich im Oktober vorigen Jahres gründete, ebenfalls Tempo 30, einen festen Blitzer und Flüsterasphalt.

Im Sommer konstituierte sich ein „Runder Tisch Verkehrsentlastung Rödermark“. Entsprechend der räumlichen Schwerpunkte bildeten sich Fokusgruppen, die mit Vertreter:innen des Kreises Offenbach im kleinen Kreis nach Lösungen suchen.

In der ersten Videokonferenz der Fokusgruppe „Rodaustraße“ wurde nun vereinbart, dass ab Februar ein „Smiley“-Messgerät zum Einsatz kommt und gleichzeitig ein Konzept für die Installation eines Blitzers erstellt wird. Ein Gutachter soll den Lärm berechnen. Auch für die Kipferlkreuzung wurde in der entsprechenden Arbeitsgruppe ein Blitzerkonzept geplant. Gutachter:innen sollen auch klären, ob ein Lastwagen-Durchfahrtsverbot möglich ist. Sobald die Gutachten vorliegen, muss das weitere Vorgehen in beiden Fällen mit den übergeordneten Behörden abgestimmt werden.

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