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FLUGHAFENAUSBAU

Grundstückskauf und Urteil stehen an

KREIS GROSS-GERAU. In dieser Woche schauen die Gegner des geplanten Flughafenausbaus gespannt zwei für sie wichtigen Ereignissen entgegen. Zum einen wird

KREIS GROSS-GERAU. In dieser Woche schauen die Gegner des geplanten Flughafenausbaus gespannt zwei für sie wichtigen Ereignissen entgegen. Zum einen wird voraussichtlich am Dienstag, 8. Juli, das Urteil des Europäischen Gerichtshofs über Nachtflüge am Airport London-Heathrow verkündet. Konkret geht es darum, ob das Gericht die dortigen Nachtflüge als Menschenrechtsverletzungen einstuft oder nicht.

Das wiederum könnte nach Einschätzung von Martin Kessel (Mörfelden-Walldorf), Präsident der europäischen Vereinigung gegen Flughafenerweiterungen streitenden Initiativen, auch erhebliche Auswirkungen auf Ausbaupläne des Frankfurter Flughafens sowie dessen Nachtflugregelung haben. Kessel selbst will deswegen am Dienstag in London an einer zentralen Pressekonferenz der Bürgerinitiativen zu diesem Thema teilnehmen.

Außerdem will in dieser Woche jedes der acht Mitglieder der Groß-Gerauer Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen einen ganz persönlichen und symbolträchtigen Beitrag gegen den geplanten Ausbau des Rhein-Main-Flughafens leisten. Alle Abgeordneten werden laut Grüne-Sprecherin Christine von Essen jeweils fünf Quadratmeter unmittelbar an der Startbahn 18 West liegenden Bannwald aus dem Besitz der Gemeinde Bischofsheim kaufen. So soll jeder der neuen Grundstückseigentümer als durch die Ausbaupläne direkt Betroffener auch bessere Ausgangschancen in kommenden, juristischen Auseinandersetzungen haben. Am Freitag, 11. Juli, wollen die Grüne-Kreispolitiker gemeinsam mit Vertretern des Grüne-Ortsverbandes Bischofsheim und der Bundestagsabgeordneten Anna Lührmann jenes Waldareal kaufen und diese Transaktion notariell beglaubigen lassen.

Durch den Ankauf und die dann zahlreichen Waldbesitzer soll es nach Angaben der Grüne-Pressesprecherin der Flughafenbetreibergesellschaft Fraport um einiges erschwert werden, die zur Umsetzung der Ausbaupläne notwendigen Grundstücke in ihre Verfügungsgewalt zu bekommen. Darüber hinaus würden die von den Grünen für den Grundstückskauf bereit gestellten Gelder der Gemeinde Bischofsheim zweckgebunden für die Erhaltung des Waldes und für Aufforstungen zur Verfügung gestellt. cas

Dossier: Wächst der Flughafen weiter?

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