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Grünes Licht für die Skateanlage

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Dank Mittelverschiebung kann 2023 an der Saalburgstraße endlich gebaut werden

bad homburg - Sie ist eine schwere Geburt, die Aufwertung der Skateanlage neben der Polizeistation. Erst wurde das Projekt wegen personeller Engpässe im Rathaus nicht vorangetrieben, und als den Jugendlichen die erarbeiteten Varianten präsentiert werden sollten, kam Corona. Nachdem eine Online-Umfrage 420 Mal aufgerufen wurde, konnte die Firma die ausgewählten Fahr-Elemente nicht liefern.

Doch jetzt soll alles zu einem guten Ende kommen. Eine neue Firma stellte im Juli auf der Anlage an der Saalburgstraße mehrere Entwürfe vor. Die seien bei den Jugendlichen gut angekommen, so dass die finale Planung für die neue Anlage erstellt wurde, teilte Bürgermeister Dr. Oliver Jedynak (CDU) jetzt in einer Vorlage mit.

In dem Papier ist auch die Bezahlung der Maßnahme geregelt, deren Kosten auf 160 000 Euro geschätzt werden. 100 000 Euro sind bereits eingestellt; den Rest will Jedynak durch Mittelverschiebung decken. 50 000 Euro waren fürs Umfeld der Meierei im Kleinen Tannenwald vorgesehen, sobald diese saniert ist. Doch damit sei vorerst nicht zu rechnen. Weitere 23 000 Euro will Jedynak dem Konto Spiel- und Bolzplätze entnehmen - hier gebe es derzeit keinen Bedarf. Die Folgekosten, so Jedynak, bleiben die gleichen.

Im Jugend-, Sozial- und Integrationsausschuss ging die Vorlage vorige Woche einstimmig durch; am 15. Dezember entscheidet das Stadtparlament final über die Fortführung der Baumaßnahme und die haushaltsinterne Verschiebung des Geldes.

Und was ist im Einzelnen geplant? Die 10 Mal knapp 50 Meter große Fläche im Grünstreifen wird komplett umgestaltet. Die vorhandenen Geräte - zwei schmale Rampen und ein Curb - sind nicht mehr zeitgemäß und werden abgebaut. Sie wurden auch schon in den Umfragen von den Nutzern kritisiert - nicht zuletzt, weil sie wenig Abwechslung bieten. Die neue Anlage soll „verschiedenen Nutzergruppen mit unterschiedlichem Fahrkönnen variationsreichen Fahrspaß bieten“. Eine Weiterentwicklung und Steigerung des Könnens sei bei dieser Art von Anlagen jederzeit möglich, so dass sie auch mit der Zeit ihre Attraktivität nicht verliere. Zusätzliche Fläche versiegelt werden müsse nicht. Zu Jahresbeginn sollen die Arbeiten vergeben werden. Mit einer Fertigstellung wird „in der ersten Jahreshälfte“, also bis Sommer, gerechnet.

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