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Darmstadt wird bis 2040 weiter stark an Einwohnern gewinnen. Davon geht das Statistische Landesamt aus. 

Prognose bis 2040

Die Großstädte wachsen weiter

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Frankfurt, Darmstadt, Offenbach legen an Einwohnern zu, der ländliche Raum schrumpft. Das statistische Landesamt sagt eine sehr unterschiedliche Bevölkerungsentwicklung für Hessen voraus.

Im Jahr 2040 werden nach einer Modellrechnung des statistischen Landesamts 6,35 Millionen Menschen in Hessen leben. Das wären 1,3 Prozent mehr als Ende 2018. Dabei geht die Behörde davon aus, dass die Einwohnerzahl im Jahr 2028 mit 6,37 Millionen ihren Höchststand erreicht und danach zunächst langsam, dann schneller sinkt. Der Zuzug nach Hessen werde die zunehmenden Geburtendefizite nicht mehr ausgleichen können, heißt es.

Nach der Prognose der Statistiker wird die Entwicklung sehr unterschiedlich ausfallen: Das Wachstum der Großstädte und des Rhein-Main-Gebiets, aber auch das Schrumpfen der ländlicheren Region setzen sich fort. Den stärksten Bevölkerungsanstieg sagen die Statistiker für Frankfurt voraus. Ende 2040 könnten mehr als 871 000 Menschen in der Stadt leben. Das wären 15,7 Prozent mehr als Ende 2018. Sehr stark könnten die Einwohnerzahlen dem Bericht nach auch in Darmstadt (+15,1), der Stadt Offenbach (+14) und dem Kreis Groß-Gerau (+10,4) steigen. Eine positive Bevölkerungsentwicklung nimmt das Landesamt auch für den Main-Taunus-Kreis, die Stadt Kassel, den Kreis Offenbach, Wiesbaden, den Wetteraukreis, den Hochtaunuskreis und den Main-Kinzig-Kreis an.

Mit einem besonders starken Rückgang der Bevölkerung rechnen die Statistiker für den Vogelsbergkreis (–23 Prozent), den Lahn-Dill-Kreis und den Kreis Limburg-Weilburg (jeweils –13,8), den Odenwaldkreis (–11,8), den Werra-Meißner-Kreis (–10,8) und den Schwalm-Eder-Kreis (–10,2).

Auch die Altersstruktur wird sich nach der Modellrechnung sehr unterschiedlich entwickeln. In den kreisfreien Städten wird das Durchschnittsalter der Bevölkerung um 1,5 Jahre steigen. Für die Landkreise Südhessens sagen die Statistiker einen Anstieg um 2,9 Jahre, für die nordhessischen Kreise um 3,4 und für die mittelhessischen Kreise sogar um 4,7 Jahren voraus.

Entsprechend steigt der Unterschied zwischen der jungen Bevölkerung in den Großstädten und der älteren Bevölkerung im ländlichen Raum weiter. Die jüngste Bevölkerung würde es im Jahr 2040 mit einem Durchschnittsalter von 41,8 Jahren in Darmstadt geben, die älteste mit 52,7 Jahren im Vogelsbergkreis.

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