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Darkan, der Artist aus Kasachstan, tritt wieder im Tigerpalast auf.

Tigerpalast in Frankfurt

Große Show im Tigerpalast

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Das Winterprogramm des Tigerpalasts wartet wieder mit vielen herausragenden Künstlerinnen und Künstlern auf. Es ist bis zum 7. Februar 2016 zu sehen.

Darkan kann fliegen – zumindest über die Köpfe der Gäste des Tigerpalasts. Ohne Sicherheitsnetz wickelt der Kasache sich an den Strapaten bis unter die Decke hoch, um kurze Zeit später nach unten zu fallen und knapp über dem Boden zu stoppen. Der Artist war Kunstturner, bevor er an die staatliche Zirkusschule in Almaty wechselte und dann mithilfe des Choreographen Alexander Grimailo aus Moskau seine internationale Karriere startete. Monatelang probte Darkan unter Grimailos Obhut tagsüber im Tigerpalast, nun ist er wieder zurück im Programm des Frankfurter Varieté Theaters, das bis zum 7. Februar 2016 zu sehen ist.

Auch Evgeniy Voronin hat seine Laufbahn als Magier auf der Bühne des Tigerpalasts kurz nach dessen Eröffnung vor mehr als 20 Jahren begonnen. Der Illusionist aus Kiew bezaubert mit einer einmaligen Mischung aus Comedy und Magie sein Publikum. Für sein Programm wurde Voronin schon mit dem „Las Vegas Magic Award“ ausgezeichnet. Voronin ist der Grandsigneur unter den Magiern, er kokettiert, gibt sich distinguiert und arrogant, und nimmt die klassischen Zaubertricks auf die Schippe.

Norman Barrett ist einer der bekanntesten Zirkus-Persönlichkeiten Großbritanniens. Im Frühjahr 2010 bekam er von Queen Elizabeth II. den höchsten britischen Verdienstorden für herausragende kulturelle Leistungen verliehen. Nun ist er zu Gast im Tigerpalast, doch er kommt nicht alleine. Barrett hat seine Wellensittiche mitgebracht, mit denen er skurrile Kunststücke vollführt – und das natürlich mit Charme und britischem Humor.

Das Winterprogramm des Tigerpalasts wartet wieder mit vielen herausragenden Künstlerinnen und Künstlern auf. Einige von ihnen sind zum ersten Mal dabei, andere haben ihre Laufbahn auf der Bühne des Frankfurter Varieté Theaters begonnen und eine internationale Karriere gemacht. Viele von ihnen kommen immer wieder in den Tigerpalast zurück, denn wer hier einmal gastierte, schätzt die familiäre Atmosphäre, die die beiden Gastgeber Margareta Dillinger und Johnny Klinke schaffen. Wenn die Show vorbei und die Arbeit getan ist, treffen sich die Artisten oft zum kurzen Plausch im Foyer. Die harte Arbeit ist ihnen nicht anzusehen. Viele von ihnen sind Artisten von Kindesbeinen an. Wie zum Beispiel die Pellegrini Brothers, deren Auftritt der unbestrittene Höhepunkt des Abends ist.

Die vier Brüder entstammen einer italienischen Zirkusdynastie. Ihre physische Präsenz und ihr artistisches Können sind atemberaubend. Drei Brüder balancieren auf den Händen und Füßen des vierten Bruders, der auf dem Rücken liegt. „Mit ihrer Handstandakrobatik gehören sie zur Weltspitze der Artistik“, sagt Johnny Klinke. Die Pellegrini Brothers sind noch bis zum 13. Dezember im Tigerpalast zu sehen.

Auch die Liebhaber der Jonglage kommen auf ihre Kosten. Pavel Evsukevich ist zum ersten Mal auf der Bühne des Tigerpalasts und jongliert mit neun Reifen gleichzeitig. Auch hier hat der Artistenchoreograf Grimailo ein Talent entdeckt und mit dem jungen Russen eine Nummer für die Premiere im Tigerpalast entwickelt.

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