+
Experten raten älteren Menschen und chronisch Kranken, sich gegen Grippe impfen zu lassen.

Grippe in Hessen

Grippesaison in Hessen beginnt

  • schließen

Experten raten vor allem älteren Menschen in Hessen sich gegen Grippe impfen zu lassen. In der vergangenen Grippe-Saison wurden alleine in Hessen rund 10.700 Influenza-Fälle registriert.

An die außergewöhnlich schwere Grippewelle der vergangenen Saison hat jetzt der Präsident der Landesärztekammer, Edgar Pinkowski, erinnert. Sie habe gezeigt, wie wichtig der Schutz durch eine Impfung ist, die möglichst in den kommenden Wochen erfolgen sollte.

Alleine in Hessen habe das Robert Koch-Institut im Meldejahr 2018 rund 10 700 Fälle registriert, meldet die Barmer. Das seien 35 Prozent mehr, als in der Saison davor. Der Höhepunkt war Anfang des Jahres. Spitzenreiter war demnach  mit 1225 Erkrankten der Main-Kinzig-Kreis, wo sich die Zahl der Influenzainfektionen mehr als verdreifacht hatten. Aus dem Landkreis Fulda,  dem Hochtaunuskreis und Frankfurt gab es jeweils mehr als 1000 Meldungen. 

Weil im Alter das Immunsystem häufig schwächer wird, raten Experten insbesondere älteren Menschen, sich immunisieren zu lassen. Nicht ohne Grund: „In neun von zehn gemeldeten Todesfällen mit Influenzavirusinfektion waren die Betroffenen mindestens 60 Jahre alt“, sagt Barmer-Landesgeschäftsführer Norbert Sudhoff. Laut RKI seien aber lediglich 32 Prozent der Hessen im Alter ab 60 Jahren geimpft. Auch wer täglich mit vielen anderen in Kontakt kommt, sollte sich schützen. „Für diese Risikogruppen übernehmen die Krankenkassen die Kosten der Grippeschutzimpfung“, so Sudhoff.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare