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Glocken läuten in Hessen für den Frieden

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Von: Peter Hanack

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Auch Kirchen in Hessen werden sich am Freitag, 21. September, am europaweiten Kirchengeläut beteiligen.
Auch Kirchen in Hessen werden sich am Freitag, 21. September, am europaweiten Kirchengeläut beteiligen. © Rolf Oeser

Eine europaweites Kirchengeläut am Freitag, 21. September, soll ein Zeichen für Frieden und Gemeinsamkeit setzen. Auch Kirchen in Hessen beteiligen sich.

Es könnte das größte Geläute in der Geschichte Europas werden. Für Freitag, 21. September, sind alle Kirchengemeinden eingeladen, sich an dem Läuten für den Frieden zu beteiligen.

Die Idee zur Aktion „Friede sei ihr erst Geläute“ – nach einer Zeile aus Friedrich Schillers „Lied von der Glocke“ – entspringt einem Treffen von Koordinatoren für das Europäische Kulturerbejahr im Dezember 2017. Ziel solle es sein, die Menschen zu erreichen, zu verbinden und zu bewegen.

Der 21. September ist der Weltfriedenstag. Das Läuten soll an diesem Tag als ein „gemeinsames starkes Zeichen des Friedens, der Ermunterung und der Identifikation mit unserem reichen gemeinsamen Kulturerbe“ verstanden werden.

An dem Aufruf beteiligen sich der Städtetag, der Städte- und Gemeindebund, die Evangelische Kirche Deutschland, das Bonifatiuswerk sowie das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz.

Bischof Martin Hein von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Kirchenpräsident Volker Jung von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau haben die Kirchengemeinden aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen. Die „aktuelle Lage der Welt“ brauche das Gebet für den Frieden.

Die Glocken sollen am Freitagabend im Rahmen eines Friedensgebets oder einer Andacht eine Viertelstunde lang von 18 bis 18.15 Uhr erklingen.

Weitere Informationen gibt es unter sharingheritage.de. 

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