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An dieser Sprunganlage passierte der tödliche Unfall.

Urteil

Gießen: Freispruch nach tödlichem Sprungturm-Unfall 

Knapp vier Jahre nach dem tödlichen Sturz eines Mädchens von einem Sprungturm in Hessen sind zwei Angeklagte freigesprochen worden.

Knapp vier Jahre nach dem tödlichen Sturz eines Mädchens von einem Sprungturm in Hessen sind zwei Angeklagte freigesprochen worden. Das Landgericht Gießen folgte am Donnerstag den Forderungen von Staatsanwaltschaft und Verteidigern - beide Seiten hatten auf Freispruch plädiert. Nur der Anwalt der Nebenklage - des Vaters des Opfers - hatte eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung gefordert.

Vor Gericht standen zwei Männer. Die 42- und 44-Jährigen sind Betreiber eines Kletterparks in Schotten im Vogelsbergkreis. Sie hatten den Sprungturm im Sommer 2015 als Attraktion errichten lassen. Von dort stürzte die Zwölfjährige in die Tiefe, prallte laut Anklage vom Kissenrand ab und landete auf dem Boden. Ob sie dabei - wie angeklagt - folgenschwer gegen einen Stein stieß, blieb ungeklärt. Wenige Wochen später erlag sie ihren schweren Verletzungen. (dpa) 

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