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Michael Rudolph bleibt DGB-Chef in Hessen und Thüringen. (Archivbild)
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Michael Rudolph bleibt DGB-Chef in Hessen und Thüringen. (Archivbild)

DGB

Gewerkschaft verlangt massive Investitionen

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Der DBG-Bezirkschef für Hessen-Thüringen wurde bestätigt. Auch eine neue Vizevorsitzende wurde gewählt.

Der DGB Hessen-Thüringen hat auf einer Bezirkskonferenz seine Führung neu formiert. Die Delegierten bestätigten bei den Wahlen am Samstag in Bad Hersfeld den bisherigen Vorsitzenden Michael Rudolph (44) für weitere vier Jahre und stellten ihm mit der Thüringerin Renate Sternatz (58) eine neue Stellvertreterin an die Seite.

Die vormalige Bereichsleiterin Gemeinden beim Verdi-Bundesvorstand erreichte laut einer Mitteilung eine Zustimmung von 98 Prozent und damit einen Punkt mehr als der erstmals wiedergewählte Rudolph aus Kassel. Dessen bisheriger Stellvertreter Sandro Witt aus Erfurt war nicht wieder angetreten. Er wechselt in die Bundesvorstandsverwaltung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB).

Als Geschäftsführer der DGB-Region Frankfurt/Rhein-Main wurde Philipp Jacks (46) von den Delegierten mit 96 Prozent der Stimmen bestätigt. Dieser war im Mai auch erneut zum Frankfurter DGB-Chef gewählt worden.

Die Gewerkschafter appellierten an die Landesregierungen in Hessen und Thüringen, sich die Belange von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu eigen zu machen. „Hessen und Thüringen sind Industriestandorte und müssen das auch bleiben“, sagte Rudolph in seiner Rede. Die Gewerkschaften hätten den Anspruch, die Transformation mitzugestalten. „Den Erfolg gibt es nur mit den Beschäftigten, nicht gegen sie.“

Rudolph verlangte massive Investitionen in neue Technologien, in Forschung und Entwicklung sowie in die Aus- und Weiterbildung. Wer jetzt spare, hinterlasse der nächsten Generation mehr als Schulden: „Er hinterlässt eine marode Infrastruktur, befeuert den Klimawandel und gefährdet den Industrie- und Dienstleistungsstandort.“ Neben entsprechenden „Transformationsbudgets“ benötige man soziale Kriterien wie Tarifbindung und Mitbestimmung für den Umbau. Ohne sie fehle das Soziale in der sozialökologischen Wende. (dpa/cm)

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