Wirtschaft

Gewerbeanmeldungen in Hessen brechen ein

Besonders deutlich sind die Einbrüche zwischen April und Juni in den Bereichen „Kunst, Unterhaltung und Erholung“ sowie im Gastgewerbe.

Während des Corona-Shutdowns im Frühjahr haben sich in Hessen deutlich weniger Menschen getraut, ein Gewerbe anzumelden. Im zweiten Quartal des Jahres lag die Zahl der Gewerbeanmeldungen mit knapp 12.000 um 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete.

Besonders deutlich waren die Einbrüche zwischen April und Juni in den Bereichen „Kunst, Unterhaltung und Erholung“ (-46,4 Prozent) sowie im Gastgewerbe (-35,1 Prozent). Diese Branchen waren von der Corona-Krise besonders betroffen.

Weitgehend stabil blieben hingegen die Anmeldungen im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Energie- und Wasserversorgung sowie bei Verkehr und Lagerei. (dpa)

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