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Das Kunstwerk "The Parthenon of Books" der argentinischen Künstlerin Marta Minujin gehörte zu den größten Projekten der Documenta in Kassel.
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Das Kunstwerk "The Parthenon of Books" der argentinischen Künstlerin Marta Minujin gehörte zu den größten Projekten der Documenta in Kassel.

Documenta Kassel

Geschäftsführerin verteidigt Pleite-Documenta

Annette Kulenkampff hat das Millionendefizit bei der Kunstausstellung zu verantworten. Sie ist dennoch der Ansicht, "alles korrekt" gemacht zu haben.

Die Geschäftsführerin der documenta gGmbH, Annette Kulenkampff, hat sich in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erstmals ausführlich zum Millionendefizit bei der Kunstausstellung geäußert. Bis Mitte Juni sei man sicher gewesen, „dass wir das hinkriegen. Jede documenta hat mit Defiziten gearbeitet und gehofft, dass diese am Ende durch die Besucherzahlen ausgeglichen werden“, sagte sie im Interview, das am Montag veröffentlicht wurde.

Der Bericht der Wirtschaftsprüfer werde keine Unregelmäßigkeiten zu Tage fördern. „Es wird nichts geben, wo irgendjemand irgendwas nicht korrekt gemacht hätte.“ Die Finanzen der documenta würden permanent überwacht. „Da kann kein Cent rausgehen, ohne dass man weiß wohin.“

Bilanzdefizit von 5,4 Millionen Euro erwartet

Die Mehrkosten seien dadurch entstanden, dass Verschiedenes teurer geworden sei als veranschlagt: das Sicherheitskonzept, Reisekosten zwischen den beiden documenta-Standorten Kassel und Athen, die Klimatisierung in Griechenland, höhere Transportkosten. Mitarbeiter hätten Bargeld hin und her transportiert - „das ist völlig legal“.

Die Trägergesellschaft erwartet ein Bilanzdefizit von 5,4 Millionen Euro, Land und Stadt wollen acht Millionen Euro als Bürgschaft bereitstellen. Die Geschäftsführerin hatte sich bisher nicht dazu geäußert - auf Druck der Politik, wie sie im Interview sagte. (dpa)

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