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Gert-Uwe Mende kandidiert für die SPD als Oberbürgermeister in Wiesbaden.

Kommentar

Mende muss beweisen, dass er mehr als eine Notlösung für Wiesbadener SPD ist

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Die Wiesbadener SPD holt sich mit Gert-Uwe Mende einen erfahrenen Polit-Profi. Ob er mehr ist als eine Notlösung, muss er nun beweisen. Unser Kommentar.

Mit Gert-Uwe Mende hat sich die SPD einen erfahrenen Polit-Insider ausgesucht, zumal einen, der den Umgang mit der Öffentlichkeit von der Pike auf gelernt hat. Zudem ist der 56 Jahre alte Familienvater im Zusammenhang mit den Skandalen in der Wiesbadener Kommunalpolitik unbelastet. Beides dürfte ihm helfen, mit den Vorwürfen gegen SPD-Oberbürgermeister Gerich, die noch lange nachhallen werden, umzugehen.

Den Sozialdemokraten kann es mit ihrem neuen Kandidaten gelingen, einen skandalfreien Wahlkampf zu führen. Mendes Seriosität wirkt wie das Gegenteil des partyfreudigen und Facebook-affinen Amtsinhabers.

Für die CDU und ihren OB-Kandidaten Seidensticker wird der Wahlkampf nun schwieriger. Dies gilt auch für die Grünen und ihre Kandidatin Hinninger.

Ob Mende allerdings mehr ist als eine Notlösung, muss er beweisen. Dazu hat er jetzt die Chance.

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