+
Autos fahren in Wiesbaden die Schiersteiner Straße entlang.

Das bringt der Tag

Gericht entscheidet heute über Fahrverbote in Wiesbaden

+++ Minister stellt Tourismusbilanz vor +++ Junger Mann schwebt nach Unfall in Lebensgefahr +++ Das bringt der Tag in Hessen.

Das Wiesbadener Verwaltungsgericht will heute Morgen über ein mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in der hessischen Landeshauptstadt entscheiden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte wegen überschrittener Grenzwerte für Stickstoffdioxid geklagt. Die Verhandlung war Mitte Dezember vertagt worden, damit sich das Gericht noch weitere Informationen über die von der Stadt bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Luftreinhaltung einholen konnte. Unter anderem ging es darum, welchen Effekt eine Hardware-Nachrüstung von 85 städtischen Diesel-Bussen hat. Bislang hat die DUH gegen die Luftreinhaltepläne von bundesweit 35 Städten Klage eingereicht. In Hessen gehören außer Wiesbaden und Frankfurt noch Darmstadt, Offenbach und Limburg dazu. Für Darmstadt haben sich DUH und Land darauf geeinigt, zwei Straßen ab Juni 2019 für ältere Diesel zu sperren. In Frankfurt wird es bis zu einer endgültigen gerichtlichen Klärung keine Dieselfahrverbote geben.

Urlaub in Hessen: Minister stellt Bilanz 2018 vor

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) will heute die Tourismusbilanz für das Jahr 2018 in Wiesbaden vorstellen und einen Ausblick auf das laufende Jahr geben. Das Statistische Landesamt wird zuvor die aktuellen Daten für Hessen veröffentlichen. Vorläufige Zahlen zeigen, dass Übernachtungen in hessischen Hotels, Pensionen oder auf Campingplätzen auch 2018 kontinuierlich zugenommen haben. Der Rekordwert des Vorjahres von über 34 Millionen Übernachtungen sollte somit übertroffen worden sein. Insgesamt kamen 2017 rund 15,3 Millionen Gäste nach Hessen. Der Tourismus zählt zu den wichtigen Wirtschaftszweigen im Land, rund 230 000 Menschen sind nach Angaben des Ministeriums in der Branche beschäftigt.

Limburg-Weilburg: Mann schwebt nach Unfall in Lebensgefahr

Ein 20 Jahre alter Autofahrer ist gestern Abend bei einem Unfall im Kreis Limburg-Weilburg lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei heute am frühen Morgen berichtete, befuhr der junge Mann gegen 18.15 Uhr die Landesstraße zwischen Villmar und Niederbrechen, als ein ihm entgegenkommender Wagen plötzlich aus bisher ungeklärten Gründen auf seine Fahrbahn geriet. Bei dem Zusammenstoß wurde der 40 Jahre alte Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs schwer verletzt. Zur Klärung des Unfalls hofft die Limburger Polizei, 06431/91400, auf Hinweise von Zeugen.

Valentinstag: Am Flughafen werden Rosen im Akkord überprüft

Morgen ist Valentinstag, und das beschert dem Pflanzenschutzdienst am Frankfurter Flughafen reichlich Arbeit. Da Rosen beim Import aus Drittländern einer Beschaupflicht unterliegen, müssen die derzeit 19 Kontrolleure des zuständigen Regierungspräsidiums Gießen jede Sendung einzeln überprüfen. Im vergangenen Jahr seien das in den zwei Wochen vor dem Valentinstag 28 Millionen Rosen gewesen, die am Frankfurter Flughafen ankamen, teilte das Regierungspräsidium (RP) mit. Die meisten Rosen kommen aus Kenia, Ecuador und Sambia, gefolgt von Tansania und Kolumbien. Untersucht wird, ob die Pflanzen Schädlinge wie den Buchsbaumzünsler oder den Asiatischen Laubholzbockkäfer einschleppen und ob die Pflanzengesundheitszeugnisse in Ordnung sind. Bislang lief in diesem Jahr alles vorbildlich. „Wir haben noch keine Sendung aus dem Verkehr ziehen müssen wegen Schädlingen oder Krankheiten“, sagt ein RP-Sprecher.

Bentley GT Speed im Kreis Kassel gestohlen

Einen Luxuswagen haben unbekannte Täter heute Nacht in Niestetal-Heiligenrode (Kreis Kassel) gestohlen. Der Bentley GT Speed wurde nach Angaben der Polizei vermutlich gegen 2.25 Uhr in der Straße „In den Müllerwiesen“ entwendet. 

Frühlingsvorboten: Die ersten Störche in Hessen sind da

Die ersten Schwarzstörche sind bereits zurück in Hessen. Schon Ende Januar/Anfang Februar und damit etwa drei Wochen eher als sonst sei der erste Schwarzstorch im Lahn-Dill-Kreis gesehen worden, sagte Martin Hormann von der Staatlichen Vogelschutzwarte in Frankfurt. Einige Schwarzstörche überwinterten inzwischen in Spanien und hätten damit einen wesentlich kürzeren und weniger gefährlichen Rückweg. Die ersten Kraniche, Misteldrosseln und Weißstörche seien ebenfalls zurück – dies sei jedoch nicht ungewöhnlich früh. Der Weißstorch finde im Winter zunehmend in Spanien genug zu fressen und fliege daher auch nicht mehr so weit weg. Viele Kraniche zögen in den milden Wintern nur nach Frankreich an den Stausee „Lac du Der“ in der südlichen Champagne. Zudem kündigten Stare, Blau- und Kohlmeisen bereits den Vorfrühling an. (lad/dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare