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Ortsschild „Rüsselsheim am Main“ vor dem Internationalen Technischen Entwicklungszentrum am Stammsitz von Opel.

Opel in Rüsselsheim

Protest der Opel-Belegschaft geht weiter

Beim Autobauer Opel gärt es weiterhin in der Belegschaft. Vor einer Betriebsversammlung formiert sich der Widerstand gegen den geplanten Teilverkauf des dortigen Entwicklungszentrums.

Beim Autobauer Opel gärt es weiterhin in der Belegschaft. Vor einer für Donnerstag, 13. Dezember, geplanten Betriebsversammlung am Stammsitz Rüsselsheim formiert sich erneut Widerstand gegen den geplanten Teilverkauf des dortigen Entwicklungszentrums an den Ingenieur-Dienstleister Segula.

Einem am Mittwoch verbreiteten Flugblatt der IG Metall zufolge sind begleitende Verhandlungen mit dem Management bisher ohne Ergebnis geblieben. Gewerkschaft und Betriebsrat hatten den bei Opel vereinbarten Kündigungsschutz bis 2023, die Übernahme sämtlicher Tarifverträge sowie ein Rückkehrrecht für die Wechsler verlangt. Keiner der Forderungen sei bislang entsprochen worden. „Klar ist: Die Belegschaft will den angestrebten Teilverkauf des ITEZ nach wie vor nicht“, hieß es.

Rund 2000 Ingenieure sollen den Arbeitgeber wechseln, weil Opel nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern das Internationale Technischen Entwicklungszentrum (ITEZ) nicht mehr auslasten kann.

Hintergrund sind die bis 2020 auslaufenden Aufträge des früheren Opel-Eigentümers General Motors. Opel und Segula wollen nach bisherigen Ankündigungen den im November vereinbarten Deal bis zum kommenden Sommer abschließen. Beide Unternehmen haben dazu die enge Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmern angekündigt.

Die betrieblichen Vertrauensleute der IG Metall benennen weitere Probleme bei Opel. So sei immer noch nicht klar, welches zweite Modell neben dem Insignia in Rüsselsheim montiert und welches Getriebe hier gefertigt werden solle. In Folge des planmäßigen Personalabbaus sei zudem die Arbeitsbelastung in zentralen Unternehmensbereichen wie dem Einkauf oder dem Teilelager gewachsen. (dpa)

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