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Eine Radfahrerin kämpft vor der morgendlichen Skyline der Stadt auf einer Brücke über den Main gegen Wind und Schneeregen.
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Eine Radfahrerin kämpft vor der morgendlichen Skyline der Stadt auf einer Brücke über den Main gegen Wind und Schneeregen.

Förderbescheide

Geld für hessische Radprofessuren steht bereit

Drei hessische Hochschulen können nun Professuren für Radverkehr einrichten.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) übergab am Donnerstag die Förderbescheide an die Hochschule Rhein Main (Wiesbaden), die Universität Kassel und die Frankfurt University of Applied Sciences (UAS). „Dass allein drei der bundesweit sieben Lehrstühle nach Hessen kommen, zeigt unsere führende Position auf dem Weg in eine so klimafreundliche wie leistungsfähige Mobilität“, erklärten Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne).

Die Stiftungsprofessuren sind Teil des nationalen Radverkehrsplans 2020. Sie sollen möglichst noch in diesem Jahr besetzt werden. Maximal gibt es für fünf Jahre einen jährlichen Höchstbetrag von 400 000 Euro je Professur. Die Folgefinanzierung muss von den Universitäten und Hochschulen gesichert werden.

„Wir erwarten uns bundesweit wahrnehmbare Forschungsbeiträge, die die Verkehrswende voranbringen werden“, sagte Kassels Uni-Präsident Reiner Finkeldey. Der Entwurf von sicheren und komfortablen Radverkehrsanlagen sei bislang an deutschen Hochschulen nur selten vermittelt worden, erklärte Volker Blees, Fachgruppe Mobilitätsmanagement der Hochschule Rhein Main. „Gerade im Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main mit vielen Städten mit zu hohen Emissionen, steht das Thema Radverkehr immer stärker im Fokus als eine vielversprechende Maßnahme, die Städte lebenswerter macht“, sagte Petra Schäfer, Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik der UAS. (dpa)

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