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Ganzheitlich planen - nicht nur für Autos

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Von: Florian Leclerc

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Auch Fußgänger und Radfahrer brauchen Platz (Symbolfoto).
Auch Fußgänger und Radfahrer brauchen Platz (Symbolfoto). © peter-juelich.com

Die Kommunen sollten alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigten. Noch ist dies bei der Regionaltangente West möglich. Ein Kommentar.

Frankfurt, Neu-Isenburg, Eschborn – und die anderen acht Gesellschafter der Planungsgesellschaft für die Regionaltangente West (RTW) – sollten unbedingt dafür sorgen, dass beim Bau der neuen Schienenverbindung die Rad- und Fußwege nicht vergessen werden.

Die Verkehrspolitik des letzten Jahrhunderts hat die Interessen der Autofahrer in den Mittelpunkt gerückt. Heute mühen sich Städte und Kommunen damit ab, bei Sanierungen die Straßen so umzubauen, dass Fußgänger und Radfahrer den Platz bekommen, der ihnen zusteht. Nachträglich kostet das viel Geld.

Diese Mehrkosten könnten sich die Kommunen sparen, wenn sie bei Infrastrukturprojekten wie Straßen- oder Schienenbau von Anfang an ganzheitlich planten, also  alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigten. Noch ist es nicht zu spät, bei der Regionaltangente West dafür zu sorgen, dass Radfahrer und Fußgänger zu ihrem Recht kommen.

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