+
Dunkler Rauch steigt während des G20-Gipfel über Hamburg auf.

Hamburg

G20-Prozess: Öffentlichkeit ausgeschlossen

Im Prozess um die Zerstörungen an der Hamburger Elbchaussee beim G20-Gipfel hat das Gericht die Öffentlichkeit bis zum Ende der Beweisaufnahme ausgeschlossen. Dies sei im Interesse der Erziehung der jugendlichen Angeklagten geboten, erklärte die Vorsitzende

Im Prozess um die Zerstörungen an der Hamburger Elbchaussee beim G20-Gipfel hat das Gericht die Öffentlichkeit bis zum Ende der Beweisaufnahme ausgeschlossen. Dies sei im Interesse der Erziehung der jugendlichen Angeklagten geboten, erklärte die Vorsitzende der Jugendkammer am Landgericht, Anne Meier-Göring, am Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft hatte den Ausschluss der Öffentlichkeit beantragt und das mit dem lautstarken Jubel des Publikums an den ersten beiden Verhandlungstagen begründet. Die Angeklagten hätten sich „frenetisch feiern“ lassen, sagte Staatsanwalt Tim Paschkowski.

Angeklagt sind zwei 18-jährige Abiturienten und zwei Studenten im Alter von 22 und 24 Jahren aus Hessen sowie ein 23-jähriger Franzose. Die fünf jungen Männer sollen am 7. Juli 2017 an dem Aufmarsch von rund 220 schwarz Vermummten beteiligt gewesen sein, aus dem heraus zahlreiche Autos angezündet und Gebäude beschädigt wurden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft entstand ein Schaden von mindestens einer Million Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare