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Fusion bei den Katholiken

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Aus zwei Bezirken wird eine Region / Doppelspitze soll bis März gewählt werden

Hochtaunus - Zum neuen Jahr gibt es Veränderungen in der katholischen Kirche im Taunus: Am 1. Januar startete die Umsetzungsphase im Transformationsprozess, in der aus den beiden katholischen Bezirken Hochtaunus und Main-Taunus eine von fünf Regionen im Bistum Limburg wird, geleitet von einem Zweierteam.

Für die erste vorläufige Doppelspitze der Region Hochtaunus und Main-Taunus sollen aus dem Kreis der Hauptamtlichen bis spätestens Ende März 2023 zwei Personen gewählt werden. Bis dahin wird die Region von Matthias Braunwarth vertreten. Die erste ordentliche Regionalleitung auf fünf Jahre wird zum 1. Mai 2024 gewählt. Gesteuert wird der Prozess bis dahin von einem bereits gewählten Regionenausschuss. Diesem Gremium gehören vonseiten des Hochtaunus die Vorsitzende der Bezirksversammlung, Eva Touissant, sowie die Klinikseelsorgerin Sandra Anker an. Unter dem Vorsitz von Markus Reimann und seiner Stellvertreterin Touissant wird der Regionenausschuss als übergeordnete Steuerungsgruppe die zunächst parallel weiter bestehenden Gremien einbinden. Dem Regionenausschuss gehören auch die Bezirksdekane Andreas Unfried (Hochtaunus) und Klaus Waldeck (Main-Taunus) und die Bezirksreferenten Fabian Bocklage und Matthias Braunwarth an, alle ohne Stimmrecht.

„Hintergrund ist eine groß angelegte Neustrukturierung im Bistum, der sogenannte Transformationsprozess, bei dem unter anderem aus den bisherigen elf Bezirken fünf Regionen werden“, so das Bistum. Das von kurialen und synodalen Gremien beschlossene neue Bistums-Statut sieht dabei vor, dass die Regionen künftig von auf Zeit gewählten Zweierteams geleitet werden, die die Region nach innen sowie in der Bistumsleitung vertreten. „Dadurch soll die dezentrale und regionale Perspektive im Bistum gestärkt und Machtmissbrauch verhindert werden“, heißt es. Ausschlaggebend für die Veränderungen seien auch die Erkenntnisse über Missbrauch in der Kirche gewesen. judo

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