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Faires Handshake der beiden Kandidaten, die sich in der Landrats-Stichwahl gegenüber standen. Foto: Rolf Oeser
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Faires Handshake der beiden Kandidaten, die sich in der Landrats-Stichwahl gegenüber standen.

Kreis Offenbach

Für weitere sechs Jahre Landrat des Kreises Offenbach

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Amtsinhaber Oliver Quilling (CDU) setzt sich im Kreis Offenbach in der Landrats-Stichwahl gegen Carsten Müller (SPD) durch.

Landrat Oliver Quilling geht in seine dritte Amtszeit. Bei der Landrats-Stichwahl am Sonntag gelang es seinem Herausforderer Carsten Müller (SPD) nicht, ihm sein Amt streitig zu machen. Auch der Höhenflug der Bundes-SPD konnte dem 49-Jährigen nicht helfen. Der 56-jährige Quilling holte sich nach dem vorläufigen Endergebnis mit 55,84 Prozent den Sieg. Die Wahlbeteiligung lag bei nur etwa 31,1 Prozent.

Müller gelang aber mit 44,16 Prozent der abgegebenen Stimmen zumindest ein Achtungserfolg gegen den Amtsinhaber, mit dem der studierte Jurist bereits seit 2005 als Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent des Kreises Offenbach zusammenarbeitet, seit 2010 auch als Kämmerer des Kreises. Der hoch verschuldete Kreis mache seit drei Jahren Überschüsse, betont Müller gerne. Das persönliche Verhältnis der beiden Kommunalpolitiker galt stets als freundlich und gut.

Müller war bei der Landratswahl schon zum dritten Mal gegen Quilling angetreten und hatte bereits im Vorfeld der Stichwahl bekanntgegeben, dass dies sein letzter Versuch sein werde. Bei der vergangenen Wahl im Jahr 2015 hatte Quilling mit 59,2 Prozent schon in der ersten Runde die absolute Mehrheit geholt.

Diesmal zeigte die Grafik schon nach fünf Wahlbezirken rund 54 Prozent für den Amtsinhaber an. Er gab diesen Vorsprung während der gesamten Auszählung auch nicht mehr ab.

In den einzelnen Kreiskommunen lag fast überall Quilling vor Müller - nur in Egelsbach und in Mühlheim hatte dieser die Nase vorn. Mehr als 70 Prozent der abgegebenen Stimmen konnte Quilling in seiner Heimatstadt Neu-Isenburg holen, wo er vor seiner Zeit als Landrat von 1995 bis 2010 Bürgermeister gewesen war und immer noch verwurzelt ist. Müller war in seiner Heimatstadt Mühlheim nicht ganz so souverän: 55,84 Prozent votierten dort aber für ihn.

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