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Freispruch für Bankangestellten

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Justitia ist wachsam (Symbolfoto).
Justitia ist wachsam (Symbolfoto). © imago

In Frankfurt endet ein Prozess gegen einen EZB-Mitarbeiter mit einem Freispruch für den angeblichen Betrüger.

Mit einem Freispruch ist am Mittwoch in Frankfurt der Prozess gegen einen Bankangestellten bei der Europäischen Zentralbank zu Ende gegangen, dem Abrechnungsbetrügereien zu Lasten der betrieblichen Krankenkasse vorgeworfen wurden.

Nach Auffassung des Landgerichts konnte dem 55-Jährigen nicht nachgewiesen werden, dass er tatsächlich in 71 Fällen Rechnungen einer Physiotherapeutin zur Erstattung eingereicht hatte, die von ihm gefälscht worden waren und denen keinerlei Behandlung zugrunde lag.

Die Aussage der Therapeutin im Zeugenstand habe einfach zu viele Zweifel und Widersprüche in sich getragen, als dass man darauf eine Verurteilung des Mannes habe stützen können, hieß es im Urteil. Die Anklage war noch von einem Schaden von rund 45 000 Euro zu Lasten der betrieblichen Krankenkasse ausgegangen.

Der Angeklagte hatte vor Gericht beteuert, gemeinsam mit seinen Familienangehörigen bei der Therapeutin in Behandlung gewesen zu sein und deshalb echte Rechnungen eingereicht zu haben. (dpa)

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