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Top in den Charts: Imany.
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Top in den Charts: Imany.

„Women of the World“-Festival 2017

Frauen von Welt

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Ob Chansonkönigin Ute Lemper, Klangzauberin Agnes Obel oder Chartprinzessin Imany: Das Frankfurter „Women of the World“-Festival 2017 wirft sein Licht voraus, und wir werfen schon mal einen Blick ins Programm.

Manchmal hat die Musik etwas Mystisches. Etwas Unerklärliches. Du stehst morgens auf und singst ein Liedchen, vielleicht aus einem Traum zugeflogen, vielleicht vor Wochen im Ohr eingenistet und plötzlich geschlüpft. Dann schaltest du in der Küche das Radio ein, und darin dudelt exakt dieses Lied. Oder du twitterst deiner Lieblingssängerin, dass sie endlich mal nach Frankfurt kommen soll, statt immer stur an uns vorbei zu touren – und keine drei Tage später bekommst du das Programm für das nächste W-Festival (früher hieß es „Women of the World“-Festival) – und zack, steht sie drauf, die Sängerin, die verehrte.

Und nicht nur sie. Wie schon in den vergangenen Jahren haben Veranstalter Klaus Bönisch und der künstlerische Leiter Bernd Hoffmann Stars mit klangvollen Namen sowie vielversprechende Newcomerinnen geladen: Das ist die Frauenpower unserer Zeit – hier spielt die Musik, wenn die Herren der Schöpfung ausnahmsweise nur zuschauen dürfen oder allenfalls in der zweiten Reihe mitspielen. Und noch ist die Liste gar nicht vollständig.

Zu finden im Programm ist jetzt schon die große Ute Lemper, Star der Bühnen der Welt, ob in Paris, Berlin oder New York. Egal welche Zeit oder welcher Komponist, „La Lemper“ singt Chansons, wie es die wenigsten können. Kurt Weill und Jacques Brel, Edith Piaf und George Gershwin, Arnold Schönberg und Igor Strawinsky sind die Lotsen durch ihre musikalische Weltstadtreise.

Als Kontrast dazu ist die franco-komorische Sängerin Imany dabei, deren Lied „Don’t Be So Shy“ seit Monaten in den Hitparaden ist. Sie passt bestens ins Konzept – schließlich hat sie „2014 den Soundtrack zu ,French Women – Was Frauen wirklich wollen‘ veredelt“, wie die Organisatoren des W-Festivals hervorheben. Wenn das keine Referenz ist. Gespannt sein darf man auf das Projekt „Comedy trifft Musik“, das Spaßmacherin Martina Schwarzmann und Songwriterin Claudia Koreck gemeinsam auf die Bühne der Alten Oper bringt. Und dann sind da noch die Klanglandschaften der in Berlin lebenden Dänin Agnes Obel, minimalistische Kunstwerke aus wenig Klavier, wenig Streichinstrumenten – und ganz viel schöner Stimme. Lieblingssängerinnenhaft eben.

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