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Flughafenausbau

Fraport macht Dampf

Für den Ausbau des Frankfurter Flughafens plant die Airport-Betreiberin Fraport, im März mit der Vorbereitung des Baues der Landebahn zu beginnen. Die Waldbesetzer sollen weichen. Von Jürgen Schultheis

Von JÜRGEN SCHULTHEIS

Für den Ausbau des Frankfurter Flughafens plant die Airport-Betreiberin Fraport, im März mit der Vorbereitung des Baues der Landebahn zu beginnen. Fraport will dann die Baustelle einrichten und die Infrastruktur für den Betrieb der Baustelle schaffen, sagte der stellvertretende Vorstandschef der Fraport, Stefan Schulte am Donnerstagabend beim Dämmerschoppen im DaVinci-Haus.

Ferner hat sich Fraport vorgenommen, Container aufzustellen und Baustellenwege anzulegen. Für den April plant die Flughafenbetreiberin den Neubau einer Treibstoff-Pipeline im Gebiet der künftigen Landebahn. Außerdem sollen Flächen für das Enteisen von Flugzeugen hergerichtet werden. Laut Schulte will Fraport im Mai mit dem ersten Bauabschnitt der Vorfeldflächen für das Terminal 3 beginnen.

Neben der Nordwestlandebahn hatte Fraport im Planfeststellungsverfahren auch den Bau eines neuen Terminals im Süden des Airports beantragt. Beginnen will das Unternehmen ferner mit dem Bau der Entwässerungseinrichtungen für Speicher- und Regenrückhaltebecken.

Im Juni soll das Hauptgelände südlich der A3 gebaut werden

Schließlich soll auch das Tor 31 verlegt und neu errichtet werden. Mit dem Bau der westlichen Rollbrücke zwischen neuer Landebahn und dem Hauptgelände südlich der A 3 möchte Fraport im Juni beginnen, sagte Schulte. Um mit dem Bau voranzukommen, benötige Fraport bis Ende Februar auch die Fläche im Kelsterbacher Wald, die von Demonstranten derzeit noch besetzt sei. Bis dahin müsse das Camp geräumt sein.

Schulte erinnerte daran, dass Fraport in Nieder-Erlenbach, Praunheim und nahe Ronneburg bereits mit Wiederaufforstungen begonnen habe. Für den Ausbau lässt Fraport 282 Hektar Wald roden. Nach den Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses müssen 286 Hektar wieder aufgeforstet werden.

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