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FLUGHAFENAUSBAU

Fraport bietet Kauf von Häusern an

FRANKFURT A. M. Die Flughafenbetreibergesellschaft Fraport will rund 200 Häuser in Flörsheim, Raunheim und Kelsterbach aufkaufen oder deren Eigentümer

FRANKFURT A. M. Die Flughafenbetreibergesellschaft Fraport will rund 200 Häuser in Flörsheim, Raunheim und Kelsterbach aufkaufen oder deren Eigentümer entschädigen, wenn die Grundstücke in einer Höhe von weniger als 350 Metern überflogen werden. Um möglichen gerichtlichen Auseinandersetzungen aus dem Wege zu gehen, wird Fraport Immobilienbesitzern entsprechende Angebote machen. Wie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Professor Manfred Schölch im Regionalen Dialogforum sagte, sei die Flughafengesellschaft bereit, die Immobilien zum Verkehrswert aufzukaufen oder eine Entschädigung von bis zu 150 Euro pro Quadratmeter Wohn- oder Gewerbefläche zu zahlen. Während das Angebot für Flörsheim und Raunheim bereits für den Ist-Zustand gilt - dort werden heute schon Häuser in geringer Höhe überflogen -, wäre das Gewerbegebiet "Taubengrund" in Kelsterbach nur beim Bau der geplanten Nordwest-Bahn betroffen.

Wie Fraport am Freitag erklärte, sei das "Ausgleichs- und Immobilienkaufprogramm" neben dem Schallschutzprogramm ein zusätzliches Angebot an Besitzer bewohnter Grundstücke, die in weniger als 350 Metern Höhe überflogen werden. Bereits im Dezember 2002 hatte die Flughafenbetreiberin einen entsprechenden Schritt angekündigt. Damals waren als Mindestflughöhe allerdings noch 300 Meter im Gespräch. "Wir dokumentieren damit unseren Willen zu guter Nachbarschaft und gehen mit diesem Programm weit über gesetzliche Verpflichtungen hinaus", betonte der für den Ausbau zuständige Fraport-Vize Schölch. Weltweit sei dieses Programm einmalig.

Fraport greift mit dem Entschädigungs- und Immobilienkaufprogramm eine Empfehlung der Mediation auf, die bereits in ihrem Abschlussbericht im Februar 2000 ein Immobilienmanagement als Hilfestellung für besonders betroffene Bürger angeregt hatte. Das Programm soll voraussichtlich Spätsommer 2003 starten. Die drei Kommunen, die alle gegen den Ausbau des Flughafens sind, werden es ihren Bürgern selbst überlassen, auf das Angebot einzugehen oder es auszuschlagen. "Wer glaubt, er könne noch ein Schnäppchen machen, soll verkaufen", sagte Kelsterbachs Bürgermeister Erhard Engisch (SPD). gang

Dossier: Wächst der Flughafen weiter?

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