Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Immer wieder wird der Flugverkehr durch Drohnen behindert.
+
Immer wieder wird der Flugverkehr durch Drohnen behindert.

Flugsicherheit

Wie verhindert man Störungen des Flugverkehrs durch Drohnen?

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
    schließen

Die Zahl der Fälle, in denen Drohnen den Flugverkehr behindern, nehmen am Frankfurter Flughafen drastisch zu. Die Landesregierung hat Ideen, wie man den Drohnen zu Leibe rücken kann.

Die hessische Landesregierung macht sich Gedanken darüber, wie sie Störungen des Flugverkehrs durch Drohnen verhindern kann. „Welche technischen Abwehrsysteme geeignet sind, der wachsenden Gefahr durch Drohnen für den Luftverkehr zu begegnen, wird derzeit durch sämtliche beteiligten Gefahrenabwehrbehörden geprüft“, schreibt Innenminister Peter Beuth (CDU) in seiner Antwort auf Fragen des FDP-Abgeordneten Stefan Naas. „Denkbar“ wären nach Darstellung des Ministers „Abfangnetze oder Wasserstrahl“.

Den unbemannten Flugobjekten könne man mit Funkpeilung, Radar oder „Luftraumbeobachtern“ auf die Schliche kommen. In Hessen sondiere man den Markt, um möglicherweise gemeinsam mit anderen Bundesländern „technisch-automatisierte Lösungen zur Detektion und Abwehr“ der unbemannten Fluggeräte anzuschaffen.

Drohnen-Vorfälle am Flughafen Frankfurt nehmen zu

Immer wieder wird der Flugverkehr durch Drohnen behindert. Im Dezember und Januar wurde der Betrieb an zwei Londoner Airports zeitweise lahmgelegt. Am Frankfurter Flughafen haben die Vorfälle drastisch zugenommen. Von 2017 auf 2018 stieg deren Zahl laut der Deutschen Flugsicherung (DFS) von 15 auf 31 – also mehr als das Doppelte. Am Flughafen Kassel-Calden wurde 2017 ein Drohnen-Vorfall registriert, 2018 keiner. Es ist verboten, Drohnen über dem Flughafengelände aufsteigen zu lassen oder in einem Abstand von mehr als 1,5 Kilometern jenseits der Flughafenbegrenzung.

Wenn Drohnen mit einem Flugzeug zusammenstoßen, können sie schweren Schaden anrichten, etwa die Triebwerke der Maschine beschädigen. „Drohnen in der Nähe von Flughäfen sind ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko, weshalb es dringend effektiver Abwehrmaßnahmen bedarf“, stellt denn auch FDP-Verkehrspolitiker Naas fest.

Lesen Sie auch:

Der Frankfurter Flughafen war im März wegen Drohnensichtung kurzzeitig gesperrt.

Im Januar gab es einen Drohnen-Alarm am Flughafen Heathrow in London.

Ende vergangenen Jahres versank der Flughafen London Gatwick wegen mehrere Drohnensichtungen für Tage im Chaos.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare