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Schüler protestieren gegen Klimapolitik

Fridays for Future

Schüler demonstrieren in Frankfurt und Wiesbaden

Schüler rufen mit Plakataufschriften wie „There is no Planet B“  zu einem umweltbewussten Verhalten auf. 

Jugendliche haben am Freitag erneut bundesweit gegen die aktuelle Klimapolitik und für einen schnellen Ausstieg aus dem Kohleabbau demonstriert. 

In Wiesbaden  zogen Hunderte Schülerinnen und Schüler vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt bis vor den Landtag. Mit Plakataufschriften wie „There is no Planet B“ und „Iss Tofu, du Würstchen“, riefen sie zu einem umweltbewussten Verhalten auf. 

„Die Erderwärmung geht uns alle was an“, sagte die Organisatorin und Stadtschulsprecherin Emely Dilchert. 

Durch die Frankfurter City zogen nach Angaben der Organisatoren mehr Schüler und Studierende als bei den drei vorherigen Aktionen in der Stadt. Beobachter schätzten die Zahl der Teilnehmenden auf rund 1000. 

Von der Bockenheimer Warte aus zog die Gruppe mit Plakaten zum Römer – ausnahmsweise nicht während der Unterrichtszeit: Nach der Zeugnisvergabe endete der Tag an den Schulen bereits früh. 

Die Jugendlichen haben sich der weltweiten Initiative „Fridays for Future“ (deutsch: „Freitags für die Zukunft“) angeschlossen. Sie folgen dem Beispiel der schwedischen Schülerin Greta Thunberg, die seit dem Sommer jeden Freitag für mehr Umweltschutz demonstriert. (dpa)

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